Mittwoch, 23. Januar 2019

[food] Gemüsesoße auf Vorrat

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

als es beim Terrortiger mit der Beikost los ging war ich top vorbereitet und sehr sicher, dank dem tollen eBook von “Babybrei selbermachen“. Aber als er dann normal bei uns mitessen sollte war ich leicht überfordert. Was und wie viel? Wenig oder gar kein Salz? Gewürze, scharf? Und wie bekomme ich genug Gemüse in das Kind, das noch keine Zähne hat, hinein? Es hat ein Weilchen gedauert, aber mit dem Gemüse habe ich tatsächlich eine gute Lösung gefunden. Gemüsesoße – und die lässt sich prima selbst auf Vorrat kochen! Dazu Nudeln, Kartoffeln oder Reis und schon hast du eine gute, schnelle und gesunde Mahlzeit!

Gemüsesoße auf Vorrat – wie ich darauf kam!

Eigentlich war es ziemlich simpel. Der Terrortiger isst seit Anfang Dezember einfach nicht mehr so gerne Gemüse. Ich weiß nicht warum, er aß es eigentlich immer sehr gerne und plötzlich. Ob es an der Kita liegt und daran, dass die anderen Kinder es nicht essen oder sich einfach der Geschmack ändert und die “Kind-mag-kein-Gemüse-Phase” beginnt. Ich weiß es nicht! Aber jedenfalls wollte ich nicht aufgeben und hatte mit ihm ausgemacht, dass es eben Nudeln mit Soße gibt. Die Tomatensoße der Oma isst er nämlich gerne, die war auch auf der Pfannenpizza drauf.

Aber da ich nun mal so viel anderes Gemüse hatte, das auch gegessen werden sollte und auch weg musste habe ich einfach selbst eine Soße gekocht – aus Gemüse! Ein Versuch war es wert und er isst sie tatsächlich auch gerne. Juhu! Ich habe sie damals gleich auf Vorrat gekocht, da ich keine Ahnung hatte wie viel Gemüse es wohl für zwei Portionen Soße sein muss. Und das macht auch durchaus mehr Sinn, denn das Kochen der Soße dauert länger wie das Nudelkochen. 😉 Aber ist immer noch mit Vorbereitung, Kochzeit und Pürieren bei kanpp 35-40 Minuten schnell umsetzbar. Allerdings mag ich mittags unter der Woche nicht so lange in der Küche für nur eine Mahlzeit stehen, oder siehst du das anders?

Gemüsesoße auf Vorrat – du benötigst

Zutaten für ca. 6 Gläser á 230 ml oder mehr

  • 1 kg Karotten
  • 2-3 Paprika (ich nehme sehr gerne Spitzpaprika in rot)
  • 1 Zucchini
  • 1-2 Zwiebel
  • ggf. 1-2 Zehen Knoblauch
  • Wasser
  • etwas Salz und ggf. Gewürze

Küchenutensilien

  • Brett
  • Schneidemesser
  • Kochtopf
  • Pürierstab
  • Küchenbesteck wie z. B. Kochlöffel
  • Einmachgläser

Gemüsesoße auf Vorrat – so wird’s gemacht

  1. Wasche, schäle und schneide das Gemüse in ca. 1 cm große Stücke.
  2. Gebe es in einen ausreichend großen Topf und bedecke es zu 2/3 mit Wasser. Ggf. kannst du hier auch Gemüsebrühe mit ins Wasser geben. Ich habe das aber nicht gemacht.
  3. Koche das Gemüse nun, bis es gar ist. I. d. R. dauert das ca. 15-20 Minuten.
  4. Püriere es nun mit einem Zauberstab.
  5. Würze mit Salz und ggf. Pfeffer sowie Gewürzen.
  6. Jetzt unbedingt heiß bei mind. 60°C (wenn nicht mehr heiß genug noch mal kurz aufkochen) in die Einmachgläser einfüllen und mit dem Deckel verschließen.
  7. Langsam auskühlen lassen, am Besten in eine Decke einwickeln, dann vakuumisieren die Deckel und die Soße kann gut aufbewahrt werden.

Wir behalten die Soße trotz Vakuum aber im Kühlschrank auf. Das habe ich jetzt noch so von der Beikost und dem selbst gemachten Fruchtmuß so im Kopf und beibehalten. Gut, dass wir einen zweiten Kühlschrank haben. *lach*

Essen mit Kleinkind – keine leichte Aufgabe

Hier auf dem Bild oben siehst du den Terrortiger beim Nudel mit Gemüsesoße futtern. Natürlich mit ganz viel Parmesan! Ohne den geht es nicht. Mehrmaliges Nachgeben eingeschlossen. 🙂 (Eigentlich zeige ich den kleinen Zerstörer ja nicht, aber so mit der Hand das ist schon okay.) Ich finde es aber nach wie vor nicht so einfach mit dem Essen für Kleinkinder. Suppen gehen ja eher schlecht zum selbst essen, sehr harte Sachen mag er auch nicht gerne. Er hat immer noch nur fünf Zähne und ist schon 16 Monate. Aber naja, jedes Kind hat eben einen anderen Entwicklungsprozess und unserer schwächelt eben mit den Zähnen. Vieles was er gerne gegessen hat, isst er dann beim zweiten oder dritten Mal nicht mehr gerne. Spinat zum Beispiel. Er bekam nicht genug und beim nächsten Mal hat er sich fast davon übergeben. Spinat-Gorgonzola-Spagetti hat er dann aber wieder gegessen.

Es bleibt schwer und an manchen Tagen isst er dann auch mittags nicht. Wie zum Beispiel am Donnerstag letzte Woche in der Kita. Alaska-Seelachs-Happen in Tomatensoße mit Reis. Er isst einfach keine Tomatensoße in der Kita! (Sogar Nudeln waschen sie ihm teilweise ab, damit er isst. So weigert er sich gegen die Tomatensoße!) Und Reis, äh ja … das isst er einfach auch nicht gerne. Warum auch immer. Ich glaube, die Reiskörner sind ihm suspekt. Normalerweise ist immer etwas dabei, was er aber dann doch gerne isst in der Kita. Wie den Fisch, den liebt er ja. Aber in der Tomatensoße war das eben auch gar nicht sein Fall. Nicht einen Bissen hat er gegessen. Dann gab es eben daheim nochmal was gscheids (wie wir hier in Bayern sagen) und nicht nur einen Snack am Nachmittag.

Wie war oder ist das denn bei deinen Kindern so? Essen sie gerne alles? Oder gibt es auch etwas, was sie nicht mögen? Oder wechseln sie auch wöchentlich?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.