Mittwoch, 16. Januar 2019

[food] Pfannenpizza

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

heute gibt es ein Rezept, das sich gut mittags schnell umsetzten lässt. Die Pfannenpizza! Und wenn du die Soße auf Vorrat mit ganz viel reingeschmuggeltem Gemüse selbst machst, ist sie auch relativ gesund. Eine nette Idee um sie mit den Kids auch mal schnell mittag zu machen, wenn es mal etwas ungesünder sein darf.

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Seitdem der Terrortiger richtig mit isst bin ich ständig auf der Suche nach gesunden Rezepten zum Essen mit Kleinkind, die auch mittags schnell gehen und ihm vor allem dingen auch schmecken oder er auch alleine essen kann. 🙂 Er isst gerne und auch viel, aber gerade in den letzten Wochen merke ich, dass er z. B. Gemüse immer weniger essen will. Also muss ich ihm das irgendwie unterschmuggeln. Mit der Pfannenpizza, die mit selbst gemachter Tomatensoße von der Oma (in der ganz viele Gemüsesorten drin sind) bestrichen wird, habe ich etwas gefunden das relativ gut geht und es hin und wieder bei uns gibt. So alle zwei Wochen mal, denn Pizza ist ja nicht zwangsläufig das Gesündeste … auch wenn die Zutaten selbst gemacht sind. Aber hin und wieder braucht man eben auch solches “Junkfood”! 😉

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Auf die Idee bin ich beim Surfen gestoßen, aber mir haben die Rezepte nicht zugesagt. Sie waren mit Joghurt oder mussten länger gehen, also habe ich mein “schnelles Pizzateig-Rezept” abgeändert und einfach mal getestet.

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Pfannenpizza – du benötigst

Zutaten für 1-2 Personen (eine Pizza)

  • 150 g Mehl
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Pk. Backpulver
  • 2-3 EL Tomatensoße (z.B. diese hier)
  • 2-3 EL geriebenen Käse (z.B. Mozzarella, Emmenthaler, etc.)
  • ggf. Salami, Schinken, etc. als Belag
  • etwas Öl (z.B. Olivenöl)

Küchenutensilien

  • Pfanne mit 28 cm Durchmesser MIT (ganz wichtig!) DECKEL
  • Rührschüssel
  • Rührgerät mit Knethaken
  • Messbecher
  • Eßlöffel
  • Teelöffel

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Pfannenpizza – so wird’s gemacht

  1. Gebe 150 g Mehl, ein TL Salz, 1 Päckchen Backpulver sowie 100 ml Wasser in die Rührschüssel und knete den Teig, bis es eine homogene Masse wird. Der Teig sollte nicht mehr kleben und gut verbunden sein.
  2. Rolle den Teig nun kreisrund aus, so das er ca. 1-2 cm größer wie der Pfannenboden ist.
  3. Gebe etwas Öl in die Pfanne und lege den Teig nun darauf.
  4. Bestreiche ihn mit Tomatensoße, gebe deinen Belag darauf und zum Schluss den Käse.
  5. Nun stellst du den Herd auf mittlere Hitze und lässt die Pfannenpizza mit geschlossenem Deckel 15 Minuten garen. Lass den Deckel einfach zu und öffne ihn nicht!
  6. Danach kannst du die Pizza herausnehmen, das geht sehr gut mit einem Pfannenwender, und servieren!

Tipp: wenn du frisches Gemüse drauf legst solltest du darauf achten, dass es auch nur angegart gut schmeckt. Z. B. Zucchini oder Auberginen eignen sich eher nicht, da diese noch nicht durch sein werden und dann nicht schmecken.

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Die Pfannenpizza erinnert etwas an eine amerikanische Pizza, da der Boden recht dick ist. Du kannst aber auch weniger Mehl nehmen oder die Menge für zwei Pizzen verwenden. Ggf. musst du dann aber auch die Zeit kürzen. Das haben wir noch nicht getestet, da es mit der Dicke ganz okay ist für uns … so als Pfannenpizza! 😉 Die essen wir dann auch zu dritt und sind satt danach … nur so als Hinweis! Uns schmeckt es als Abwechslung sehr gut, das einzige was mich noch stört ist, dass der Käse eben nicht knusprig wird. Aber dafür müsste man die Pizza nur nochmal kurz mit Grillfunktion in den Backofen schieben … habe ich irgendwo gelesen. Das würde mir jetzt aber wieder zu lang dauern und ich müsste zwei Geräte benutzen. 🙂

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So, das war es mit einem kleinen Blitzrezept! Was kochst du denn so auf die Schnelle für dich und deine Kids? Ich bin ja wirklich noch Händeringend auf der Suche nach guten Rezepten, die gesund sind aber schnell gehen. Also gerne her damit oder das Rezept gleich in den Kommentaren verlinken! 😉

 

6 Kommentare

  1. Hej eva,
    Ein prima rezept! In der pfanne hab ich noch keine pizza gemacht, sieht auf jeden fall lecker aus! Für die kids gab es auch oft kaiserschmarrn mit etwas puderzucker drauf und kompott. Das lieben die noch heute oder arme Ritter. ganz lg aus dänemark, ulrike :0)

    1. Liebe Ulrike, oh das ist auch lecker und isst unserer auch gerne! Gerade den selbst gemacht Apfelmus! ?

  2. Franziska sagt:

    Smieg und ich liebe gerade Wraps. Gestern habe ich z.B. einen Vollkorntortilla erwärmt. Eine Möhre geraspelt und mich Frischkäse und nem Mini bisschen Pesto (war offen- muss weg) vermischt. Das kam auf den Wrap und darauf dünn geschnittene Gurke, Avocado und Smiegs neues Lieblingsding- Nordseekrabben ?
    Dann aufrollen, kurz in den Kühlschrank und in Scheiben schneiden.
    An sich kannst Du alles hineinwickeln, lecker ist auch gegrilltes Gemüse!!

    1. Oh auch eine coole Idee! Das teste ich auch Mal. Wir haben mit Kidneybohnen-Avocafo-Mus letzte ns einen Wrap gemacht,das hat ihm auch geschmeckt. Krabben haben wir auch probiert, die wollte er aber noch nicht Mal probieren ??

  3. Tim Klein sagt:

    Danke für das tolle Rezept!!

    Ich bin mir sicher, dass das auch meinen Mitbewohnern gefallen wird. Die halten mich ja auch so schon für verrückt, da ich mir auch öfters Pizzastücke mit auf die Arbeit nehmen. Habe mir dazu extra eine Thermotasche ( ) besorgt.

    Ich muss sagen, dass ich sich gar nicht selber auf die Idee gekommen bin, in der Pfanne eine Pizza zuzubereiten. Eigentlich spricht aber auch nicht wirklich etwas dagegen. Wobei ich mir vorstellen kann, dass einige meiner Italienischen freunde, welche es traditioneller mögen etwas mit der Stirn runzeln werden. Ich würde es aber auf jeden Fall mal ausprobieren wollen. Das Ergebnis sieht mir zumindest sehr appetitlich aus. Vor allem aber, weil es so schnell geht.

    Danke!

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