Montag, 26. November 2018

[Mama] Ergobaby Metro im Test

{Werbung: Produkttest/-platzierung, Markennennung, Produktüberlassung, unbezahlt*}

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

heute möchte ich dir den neuen Ergobaby Metro vorstellen, denn mit etwas über einem Jahr war es nun soweit und wir haben beschlossen den Kombikinderwagen nicht mehr permanent in die Stadt und im Auto für den Terrortiger mitzuschleppen, da er einfach zu sperrig ist. Wir wollten einen kompakten, guten und bequemen Buggy, der auch auf Reisen oder im Flugzeug als Handgepack mit kann und dabei kamen wir auf den neuen Ergobaby Metro, den ich dann auch kostenfrei testen durfte.

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Ein bisschen was vorweg: Der Ergobaby Metro ist ein Compact City Stroller, also ein kompakter Stadtkinderwagen oder auch Reisebuggy genannt. Der Hersteller bewirbt ihn folgendermaßen: “Ein Kinderwagen, der größtmögliche Mobilität mit ergonomischem Komfort für Babys verbindet. Endlich – der Komfort eines vollwertigen Kinderwagens in einem ultrakompakten Format.” Aber stimmt diese Aussage denn?

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Ich habe den Ergobaby Metro jetzt einen Monat den ultimativen Test unterzogen und kann sagen, er ist ein toller Buggy der größtenteils hält was er verspricht. Ich habe ihn mit dem Terrortiger in der Stadt, auf dem Land, Schotterwegen, verschiedenste Kopfsteinplaster und auch im Wald getestet.

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Er kommt mit jedem Untergrund klar, aber am komfortabelsten ist es natürlich auf ebenem Gelände wie einer Straße oder Bürgersteig. Bei Schotter, Kopfsteinplaster oder auch Wurzeln ist es schon sehr holprig und gelegentlich bleiben die kleinen Vorderräder auch mal hängen. Er ist eben nur ein Buggy und kein Kombikinderwagen, der mit großen, luftgefederten Rädern aufwarten kann!

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Pluspunkte sind aber definitiv die Leichtigkeit! Mit knapp über 6 Kilo ist der Wagen ein Fliegengewicht und steht problemlos wie eine Eins. Sogar mit leichter Wickeltasche am Schiebegriff ohne Kind bleibt er stehen. Er ist sehr intuitiv zum Aufbauen und prinzipiell mit einer Hand (und Hilfe des Fußes) aufklappbar. Sogar die Oma hat ihn ohne Schwierigkeiten und Anleitung in unter 30 Sekunden stehen gehabt. Das Zusammenklappen hat sie aber ohne Anleitung nicht so ohne Weiteres geschafft.

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Wobei das auch super einfach ist! Einfach am kleinen (bei mi) blauen Schieber schieben und dann am Griff drücken. Schon klappt er zusammen. Das Zusammenklappen klappt übrigens tatsächlich problemlos mit einer Hand bei mir! So kann das Kind auch auf dem Arm bleiben während man den Wagen schnell zusammenklappt um z. B. eine Rolltreppe oder ähnliches erklimmen zu können.

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Der ganze Wagen ist sehr wertig verarbeitet und durchdacht geplant. So ist zum Beispiel ein Regenverdeck gleich mit dabei und dieses kann in der Tasche hinter dem Sitz immer ordentlich verstaut dabei sein. Sogar mit dem Verdeck dort lässt der Wagen sich zusammenklappen.

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Außerdem gibt es ein Zirkulationsgewebe in der Liegeposition, so wird bei starker Hitze immer genug durchlüftet und wenn es doch mal zu sonnig oder windig ist, kann man mit einem Handgriff aus der Tasche hinterm Sitz eine Abdeckung ziehen und befestigen.

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In die Liegeposition bekommt man den Wagen übrigens mit einem Schieber und Gurten ebenfalls in der Tasche hinter dem Sitz. Das geht super easy und stufenlos, das Aufsetzen geht auch gut aber man benötigt definitiv beide Hände. Eine Hand, die den Sitz oben hält und die andere zum Festziehen der Gurtbänder. Außer das Kind setzt sich selbst auf und lehnt sich nicht zurück. Der Terrortiger ist hier aber eindeutig fauler. 😉

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Außerdem ist der der Sitz und die Gurtpolster schnell abziehbar und bei 30° Schonwäsche waschbar, gerade in der Rotznasenzeit oder beim Essen von Eis oder Breze oder anderem pampig werdenden Zeug ist das Gold wert! Der Sitz hat sich aber auch ohne Waschen einfach durch Abklopfen oder mit einem feuchten Tuch Spurenlos reinigen lassen bislang.

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Wir haben ihn auch viel in Gebäuden getestet (speziell im Krankenhaus als Herr Tiger für fast zwei Wochen dort verweilte) und in kleinen Aufzügen mit vorhandenen Menschen hat er sich dank des kleinen Wendekreises super easy wenden lassen. Gerade im Krankenhaus waren da viele und auch volle Aufzüge! Auch kleinere Treppenabschnitte waren kein Problem, denn ich habe ihn einfach mit dem 11-Kilo-Kind am Gestänge gepackt und hochgetragen. Die Treppenstufen hochziehen lässt er sich jedoch bei mehr wie 3-4 Stück schwerer. Aber so seitlich an der Hüfte und am Gestänge auf Höhe des Kindoberkörpers gepackt ist der Wagen echt ein Fliegengewicht!

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Ein paar Kritikpunkte habe ich am Wagen tatsächlich aber auch! So ist mir gleich zu Beginn aufgefallen, dass der Griff nicht höhenverstellbar ist. Für mich mit knapp 1,60 Meter ist das kein Problem, aber wenn man größer ist könnte es unkomfortabler zum Schieben sein. Wenn ich da an den Cousin von meinem Mann denke mit seinen fast 1,90 Meter … der müsste sich schon etwas bücken. Ein weiteres und blödes Manko wenn der Wagen zusammengefaltet ist muss man immer die Gurte geschlossen halten. Andernfalls kann es passieren, dass das Schrittgurtpolster verloren geht. Das hängt nämlich dann lose herum und rutscht herunter. Damit uns das nicht passiert habe ich es mit ein paar Stichen festgenäht. Nähen kann ich ja, sogar per Hand! 😉

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Das größte und wirklich schlimmste Problem ist aber: Das Sonnenverdeck ist einfach zu klein! Mein Kleinkind ist mit fast 80 cm schon recht groß und wenn die Sonne von vorne oder seitlich kommt (gerade im Herbst und Winter steht sie ja auch noch tiefer), hilf das Verdeck garnichts! Es ist einfach zu weit oben bzw. geht nicht tief genug.  Auch im Liegen schützt es nicht vor der Sonne und so habe ich den Terrortiger hinter mir herziehen müssen in der Stadt als er schlief.

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Außerdem finde ich persönlich, dass der Wagen nicht für Kinder unter 10 bis 12 Monaten verwendbar ist. Er ist für Babys ab 6 Monaten also wenn sie aufrecht sitzen können, laut Hersteller ausgeschrieben. Dafür finde ich den Sitz aber nicht geeignet. Er gibt nicht genug Halt oder Sicherheit, damit so ein kleines Kind dauerhaft gut sitzen kann darin. Außerdem hat er keinen Bügel und bietet somit wenig Geborgenheit den ganz Kleinen.

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Für Kleinkinder ist aber aber, bis auf das Sonnenverdeck, ein optimaler Begleiter und der Ergobaby Metro ist in unserem Auto ein Dauerbegleiter. Durch das kleine Packmaß ist er platzsparend auch im Fußraum unter dem Kindersitz (insofern man keine Isofixhalterung mit Fuß hat so wie wir) oder im Kofferraum im Eck verstaubar. Er ist ein toller Buggy gerade für Reisen oder in der Stadt, auf dem Land werde ich persönlich als Landmama aber immer noch auf meinen Kombikinderwagen zurückgreifen. Weil der Ergobaby Metro eben NUR ein Buggy ist, wenn auch ein verdammt toller!

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Würde ich dir den Ergobaby Metro empfehlen? Ja, auf jeden Fall! Mit dem Preis von 350 Euro ist er zwar im oberen und somit teureren Preissegment bei den Buggys angesiedelt, aber wenn du Wert auf Qualität, Komfort, Kompaktheit und Sicherheit legst ist der Ergobaby Metro auf jeden Fall für mich auf Platz 1 und ich kann dir diesen mit gutem Wissen und Gewissen empfehlen.

 

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Übrigens: Mit dem separaten Kauf einer Babyschale ist der Ergobaby Metro auch zum Kombi-Buggy für Unterweg oder auf Reisen verwendbar. Gerade wenn man ein kleineres Auto hat und überwiegend in der Stadt unterwegs ist, ist das wirklich perfekt! Den Ergobaby Metro gibt außerdem es noch in drei weiteren tollen Farben.

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Jeder aus der Familie und auch der kleine Terrortiger sind schwer begeistert vom Ergobaby Metro, da er einfach leicht, komfortabel und schnell einsatzbereit ist. Als Zweitwagen für Unterwegs ist er für uns ideal und daheim fahren wir eben mit dem Kombikinderwagen zu den Eseln, Kühen, Hühnern und Kamerunschafen! 😉

Und wenn du es bis hier her geschafft, fast 30 Bilder und knapp 1.300 Worte gelesen hast … vielen lieben Dank und sorry für so viel Bild- und Textmaterial. 😉

*Die Inhalte dieses Beitrags entstanden in Zusammenarbeit mit Ergobaby. Der Ergobaby Metro wurde mir von Ergobaby kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Beitrag befinden sich Shoplinks zum Produkt.

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