Mittwoch, 26. September 2018

[nähen] bequem und schick

{Werbung: Probe-/Designnähen, unbezahlt sowie unbeauftragt*}

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

man könnte fast meinen, ich nähe nicht mehr und plotte nur noch, oder? Aber so ist es nicht! Im Sommer war etwas Flaute, wobei ich dennoch auch genäht habe. Mehr für mich wie für den Terrortiger (dessen neue Kleidung ist gerade in der Mache) und zwei der tollen neuen Stücke zeige ich dir heute!

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Denn ich habe für Eva Marie von Romy Nähwerk zwei Schnitte designnähen dürfen. Das Fledermausshirt “Bellamy” und die Leggins für festere Stoffe “Cathy“. Beides sind wieder Traumschnitte und gerade die “Cathy” hat es mir mehr als angetan! Da müssen noch MEHR davon her! 😉

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Genäht habe ich die Bellamy aus dem tollen Chiffon aus meinem Shop und Spitze, die ich noch von meiner Oma habe. Im Prinzip besteht Bellamy aus zwei Teilen, die an den Schulternähten geschlossen werden und dann zwei Steppnähten die das Torsoteil abtrennen. Man könnte Bellamy also auch als Cape nähen! 😉 Genäht werden kann sie aus allen Stoffen, dehnbar und nicht dehnbar! Denn der Schnitt ist total luftig und leicht und verzeiht auch gut Fehler bei Anfängern! 😉

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Gerade bei nicht dehnbaren Stoffen rutscht der Ausschnitt gerne mal über die Schulter. Wenn du aber am Ausschnitt ein Bündchen annähst, sollte das verhindert werden. Da ich unter dem Chiffon aber eh etwas tragen muss – sonst wäre es mir zu nackt nur im BH – darf es hier ruhig rutschen. 😉

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Bevor ich jetzt mit der Leggins “Cathy” weiter mache, erzähle ich dir aber erst mal etwas vom Shooting. Denn draußen war es mit Regen in der Woche etwas doof zum Fotografieren. Davon abgesehen ist es mit dem Terrortiger alleine und draußen immer etwas schwierig. Also habe ich die Fotowand aufgebaut und den kleinen Mann in den Laufstall gestellt. Sonst wäre er mir nur vor der Linse rumgetapst. 🙂

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Ich habe mich dann in Pose geschmissen und das Knipsen per Fernauslöser begonnen. Der kleine Mann, der zunächst fleißig mit dem Umgraben des Laufstalls und den darin befindlichen Decken und Kissen beschäftigt war, hat dann gleich damit aufgehört und mich kräftig angefeuert!

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Mit “ahhhs” und “ohhs” und “uhhhs” sowie klatschen, grinsen und lachen hat er mich sowas von angespornt und angefeuert. Das hat so einen Spaß gemacht! Und das sieht man dieses Mal auch deutlich an den Bildern, oder?

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Und übrigens habe ich auch dieses Mal wieder bewusst auf die Brille verzichtet. Im Moment möchte ich etwas davon weg gehen. Ich habe sie anfangs ja getragen um mich etwas zu “verstecken”, damit ich mehr Sicherheit für mich habe. Aber  ganz ehrlich, ich fühle mich vor der Kamera und auf dem Blog wohl und ich denke, es geht ohne jetzt auch.

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Im Sommer wird sie aber bestimmt zum Einsatz wieder kommen, denn mein Augen sind extrem lichtempfindlich. Gerade diesen Sommer, in dem ich einen Riss in der Hornhaut leider auch hatte und habe, ist es noch extremer gewesen. Ich bin sogar wenn es bewölkt war mit ihr draußen unterwegs gewesen. Anders ging es gar nicht! Echt schlimm, sowas wünsche ich keinem und ich hoffe, nächste Woche ist es soweit verheilt das es nicht chronisch wird. 🙁 Ich bin gespannt! Denn heute Nacht hat es wieder arg gestochen und gezogen…

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Und jetzt zur “Cathy”! Der Leggins für festere, aber definitiv dehnbare Stoffe. Sweat, Jaquard, oder auch Lederjersey wie bei mir sind genau das Richtige für sie. Den Stoff habe ich mir vor Jahren auf meinem ersten Stoffmarkt gemeinsam mit einem Jackenschnitt gekauft. Der war mir aber zu Hoch, bzw. die Anleitung einfach zu kompliziert! Und so lag er ewig herum – bis beim Designnähen dann die Idee nach einer Leder-Leggins in mir keimte.

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Das ging super zu nähen, aber ich hab rein vorsorglich noch etwas mehr Nahtzugabe hinzugegeben da der Stoff doch recht steif war, obwohl Elasthan enthalten ist. Und das war auch definitiv die richtige Entscheidung! Denn sonst wäre sie mir mit meinen doch etwas kräftigeren Beinen zu eng gewesen. Bei Sweat ging es aber super mit der normalen Nahtzugabe und deshalb solltest du dich beim Nähen auf jeden Fall an den Elasthangehalt orientieren.

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Die Leggins ist aktuell eines meiner liebsten Stücke. Ich kombiniere es allerdings nicht permanent mit der Bellamy (diese ist doch etwas unpraktisch mit Kleinkind noch) sondern mit längeren Shirts und ganz besonders gerne mit einer Langarmtunika die ich von meiner Tante “vererbt” bekommen habe. Die Stücke aus dem Schrank meiner Tante und Mama sind immer recht toll und so finden sie bei mir noch ein schönes Zuhause, bevor sie wirklich reif für die Tonne sind! 😉

IMG_3879.pngIch habe übrigens die Leggins “Cathy” oben mit einem Gummizug gemacht, du kannst sie nämlich auch mit einem Bündchen nähen. Beide Varianten sind cool und je nach Stoff und Muster passt eher das Eine oder Andere. So, ich geh jetzt mal frühstücken/mittagessen. Denn mein kleiner Terrortiger ist noch bis 14:00 Uhr in der Kita. Den zweiten Tag! Uahh! Irgendwie komisch so lange ohne ihn, und irgendwie doch auch schön … aber er fehlt mir schon sehr! 🙁

*Die Inhalte dieses Beitrags entstanden in Zusammenarbeit mit made by Romy. Das Schnittmuster wurde mir von made by Romy kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Beitrag befinden sich Shoplinks zum Schnittmuster.

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