Sonntag, 2. September 2018

[Food] bayerischer Zwetschgen-Datschi

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

ach ja, der Herbst ist da! Die Blätter färben sich langsam, das Wetter wurde kühler (und auch nasser), der Nebel steigt über den Feldern morgens und abends auf und … die Zwetschgen sind reif! Und um die dreht sich der heutige Beitrage, denn es gab ja schon ewig kein Rezept mehr! Heute gibt es also einen bayerischen Zwetschgendatschi aus Hefeteig! Hmmm, lecker!

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Für uns gehört der Zwetschgendatschi mit seiner leichten Zimtnote einfach zum Spätsommer und Herbst dazu. Alleine schon, wie das ganze Haus danach duftet! Lecker! Eine tröstliche Köstlichkeit, um den wunderschönen Sommer 2018 zu verabschieden. Denn ab Morgen geht hier der Ernst des Lebens los für den Terrortiger und für mich weiter, denn ich werde schon bald zurück in meinen Job gehen. 😉

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bayerischer Zwetschgen-Datschi – du benötigst

Zutaten

  • 350 g Mehl
  • 125 ml Milch, lauwarm
  • 4 EL Zucker
  • 1 Pk. Trockenhefe (7g) oder 15 g frische Hefe
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g weiche Butter
  • etwas geriebene Zitronenschale (frisch oder Pulver)
  • 1 ½ – 2 kg Zwetschgen
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Zimt

 

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Küchenutensilien

  • Rührschüssel
  • Rührgerät mit Knethaken
  • Waage
  • Esslöffel
  • Backofen
  • Blech mit Packpapier
  • Teigroller
  • Messer

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bayerischer Zwetschgen-Datschi – du benötigst

Zuerst wird der Teig geknetet, dafür gehst du wie folgt vor:

1. Messe 350g Mehl ab und gib es in eine Rührschüssel. Drücke eine Mulde in die Mitte und gebe die Trockenhefe hinein.

2. Jetzt die 50 g weiche Butter sowie 125 ml Milch, 1 Ei, 4 EL Zucker, 1 Prise Salz und die Zitronenschale hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten mit den Haken und ggf. noch per Hand.

3. Nun wird der Backofen auf 50°C geheizt und der Teig auf einem Teller (bitte NICHT in der Plastikschüssel) zum Gehen 30 Minuten hineingestellt.

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4. Wasche die Zwetschgen, entkerne und viertel sie. Du kannst sie auch nur halbieren, aber geviertelt finde ich zum Essen mit einer Kuchengabel besser! 😉 Das dauert in etwa genau die Gehzeit des Teiges.

5. Jetzt den Teig nochmals kneten, dabei fällt er wieder etwas zusammen. Keine Sorge also!

6. Rolle ihn jetzt auf dem Packpapier zu einem Rechteck dünn aus, so das er dann das ganze Backblech auskleidet. Wenn du eine kleine Teigrolle hast, kannst du auf dem Blech noch einmal gut in die Ecken ausrollen. 😉 Oder zu ziehst ihn leicht, aber nicht zu fest. Er sollte nicht reißen!

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7. Die geviertelten Zwetschgen werden jetzt wie kleine Dachziegel mit dem Fruchtfleisch nach oben geschichtet. Das machst du über den ganzen Teig.

8. Mische 40 g Zucker mit 1 EL Zimt und gebe es über die Zwetschgen.

9. Nun den Ofen auf 190°C Umluft aufheizen und 35 Minuten backen.

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10. Den Kuchen herausnehmen und leicht auskühlen lassen. Jetzt die restlichen 40 g Zucker mit 1 EL Zimt mischen und die Mischung nochmals über den Kuchen geben.

Der Zwetschgendatschi hält sich bis zu drei Tage, sollte aber abgedeckt und kühl gelagert werden. Stücke bitte nicht übereinander legen, da die Früchte sich sonst lösen!

Lecker zu einem warmen Stück schmeckt auch eine Kugel Vanilleeis oder generell Sahne. Wir essen ihn aber am Liebsten ohne alles! 🙂 IMG_3817.png

Der Zwetschgendatschi schmeckt übrigens am Besten aus reifen, vom Baum gepflückten Früchten. Die aus dem Laden werden oft unreif gepflückt und den Unterschied schmeckt man auch sehr. Wenn man zu viel Zwetschgen hat, kann man diese auch geputzt und geviertelt super einfrieren. Wenn man sie vakuumiert vereisen sie auch nicht.Pinterest Titel.png

Dann viel Spaß beim Nachbacken und habt einen schönen Herbst! Ich bin jetzt schon auf morgen gespannt und dann auf Donnerstag, da wird mein Baby ein Jahr! Wo ist das Jahr nur hin?! Uuuahhh!

2 Kommentare

  1. Da war ich jetzt gespannt was bayrisch bedeutet … ich liebe Zwetschgendatschi sehr, wenn ich mir nicht nur jeden Backofen damit einsauen würde, weil ich nie genug Obst drauf haben kann … besonders schlimm, wenn man ihn mit Mürbeteig backt :-). LG Ingrid

  2. hej eva,
    was ein jahr schon???! du meine güte, wo ist denn die zeit abgeblieben? dann mal herzlichen glückwunsch für donnerstag an den kleinen kartoffeltiger! der kuchen sieht saulecker aus, erinnert mich an meine kindheit, meine mama kommt nämlich aus bayern…..ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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