Montag, 14. Mai 2018

[Mama] Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) und wie es mir damit geht!

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

heute zeige ich dir das nächste Teil aus dem Probeapplizieren “ein halber Bauernhof” von “zum Nähen in den Keller” – die KiTa-Tasche des Schnullertigers – und erzähle dir auch ein bisschen was dazu, wie es mir damit geht. So mit dem Gedanken, dass mein kleiner Terrorkrümel bald ein KiTa-Kind sein wird … und ich ihn dann “hergeben” muss.

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – warum KiTa?

Ich starte heute gleich mal mit dem Mama-Text und weiter unten dann mehr zur Applikation, Taschenschnittmuster und auch zur Tasche selbst. Also wenn dich nur die Tasche interessiert … einfach runterscrollen! 😉

Die Sache mit der KiTa … ja, das ist so ein Ding! Denn in meinem Kopf war es eigentlich schon immer so, dass ich drei Jahre mit dem Kind daheim sein wollte. Einfach, weil die Kinder in den ersten drei Jahren so viele Entwicklugnsschritte machen, ich nichts davon verpassen wollte und auch immer noch will und dann auch, weil die Kinder die grundlegende Erziehung in den ersten drei Jahren mit auf den Weg bekommen. Danach erzieht man zwar auch … aber wissenschaftlich bewiesen ist, dass die ersten drei Jahre das Ausschlaggebende sind und man danach lediglich kleine Feinjustierungen erziehen kann. Ob das jetzt tatsächlich stimmt oder nicht, diese Studie dazu hat mich damals schon sehr dazu noch mehr animiert, daheim bleiben zu wollen mit dem Kind.

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Aber wie das Leben halt so spielt, ist es mir nicht möglich drei Jahre daheim zu bleiben. Warum? Einfach weil ich im November 2016 erst einen neuen Job angefangen habe, der echt super ist und wo ich mich endlich 100% wohl fühle, tolle Chefs, nette Kolleginnen und meine Arbeitszeit ist auch nur noch Teilzeit. Etwas, was mir irgendwann sehr wichtig geworden ist, nachdem ich ein paar echt miese Jahre hatte. Wie du jetzt vielleicht gemerkt oder auch schon gewusst hast, wenn du mir schon länger folgst, ist der Schnullertiger ja ein Septemberbaby. Ja, ich bin tatsächlich nach drei langen Jahren des Planens und Übens erst schwanger geworden, als ich meine neue Stelle hatte. Ungefähr 1,5 Monate nach Antritt! Die Freude war für mich natürlich groß, aber doof war die Situation schon. Aber wie gesagt, dank netten Chefs und lieben Kolleginnen habe ich da wirklich eine Unterstützung gehabt und keine Sekunde das Gefühl, dass ich deshalb anders oder schlechter behandelt werden würde.

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Und gerade deshalb viel der Entschluss in der Schwangerschaft, dass ich dann eben nach einem Jahr Elternzeit zurückkehren werde. Klar, das Finanzielle spielt da auch mit rein … denn wer kann schon 2 Jahre ohne Geld einfach so überbrücken?! … aber das hätten wir schon gepackt. Aber eine neue (und vor allem gute) Stelle nach gerade mal 8 Monaten aufhören und dann drei Jahre verschwinden, das ist einfach doof! Und da ich nur vier Tage gearbeitet habe davor und bei meiner Rückkehr auf drei Tage geschichtet habe, bin ich immer noch vier Tage mit dem Schnullertiger zuhause.

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Und immer wenn es mir mit dieser Entscheidung (die natürlich richtig ist, das weiß ich auch, nur mein Herz eben ab und an nicht) etwas schlecht(er) geht, erinnert mich mein Mann oder ich mich selbst daran, dass es für das Kind und auch die Mamma besser ist nach einem Jahr wieder ins Berufsleben zu starten. Für die Mama, weil sie so Freiheiten schnell zurück bekommt und vor allem im Beruf den Anschluss nicht verliert und für das Kind, weil es eben den stetigen Kontakt zu Gleichaltrigen hat und andere Eindrücke bekommt. Dazu gibt es auch wieder Studien. Aber ab und an denke ich mir da auch, ob das nicht so ein feministisch gekauftes Ding ist…. so ganz heimlich, still und leise … in bösen Momenten!

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Denn auch wenn ich es wichtig finde, dass wir gleichgestellt sind, wählen dürfen, gleich verdienen sollen und so weiter … die Möglichkeit sein Kind als Frau tatsächlich nicht die ersten drei Jahre zu betreuen ohne viele Einbußen machen zu müssen, finde ich schon nicht so prickelnd. Und vor allem, dass da auch etwas elementares dagegen schießt. Die Betreuungssituation und die Kosten ebendieser!

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – die Sache mit der KiTa

Denn die Sache mit der KiTa und der Betreuung generell ist einfach ein Problem. Denn es war echt schwer einen Platz zu bekommen. Es gibt zu viele Kinder und zu wenig Plätze. Nicht nur bei uns, sondern so generell überall. Klar, es gibt neben der KiTa noch Tagesmütter oder auch die Großeltern (wenn diese zeitlich können und man das mag), aber diese Situation ist schon nicht so toll. Gerade, weil Deutschland ja mehr Kinder haben will. Dafür müsste aber viel mehr getan werden. Entweder in Form einer Unterstützung, dass man tatsächlich auch drei Jahre guten Gewissens und finanzieller Absicherung daheim bleiben kann oder eben dann so, dass genug Betreuungsplätze schon ab einem Jahr gegeben sind, die man dann auch bezahlen kann. Oder eben so, dass man (und zwar alle) hier eine Unterstützung bekommt. Die Gebühren sollten auch überall gleich sein und nicht Ortabhängig!

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Wir haben tatsächlich schon arg gebangt. Denn uns wurde gesagt, dass es viele Anmeldungen und nur wenige Plätze gibt. Da ich drei Tage ihn nur in die KiTa gebe – und das eigentlich von Dienstag bis Donnerstag wollte – ist das schon schwieriger nochmal dazu. Sollte man meinen, das wäre ja kein Problem! Aber nein, fünft Tage gehen, vier und zwei auch … aber drei ist schwierig! Einfach weil man da die Lücken füllen muss. Ich habe mich dann einverstanden erklärt, dass ich die Tage auch schieben kann … aber diese eben am Stück will. So zerrupft, mir wurde Montag, Mittwoch und Freitag sofort angeboten, ist das weder für ihn noch für mich gut.

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Wir haben uns auch nach Tagesmüttern tatsächlich schon umgesehen und in den KiTas bei meiner Arbeit (da gibt es VIER Stück, VIER!!!) eingeschrieben. Die Tagesmütter, das ist auch so ein Witz, darf man sich aber nicht selbst aussuchen bei uns, sondern muss die in der Wohnortnähe nehmen. Die Dame im Ort ist eine rüstige, ältere Dame und hat aktuell kein Kind in der Betreuung. Er wäre dort alleine gewesen und das wort “rüstig” hat mich schon mal abgeschreckt. Die andere Dame, die im Nachbarort wohnt, liegt in die falsche Richtung unserer Arbeitswege. Außerdem hat sie schon vier Kinder plus zwei eigene in der Betreuung gehabt. Also wäre er das siebte Kind gewesen … für eine Betreuungsperson im Privathaushalt. Ich weiß ja nicht?! Und die anderen KiTas … da haben wir als Ortsferne kein Chance gehabt. Auf die Warteliste für die Warteliste, sag ich nur! 🙂

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Letztendlich haben wir dann aber, nachdem ich zwei Wochen nach dem vereinbarten Stichtag auf heißen Kohlen saß und angerufen hatte, grünes Licht bekommen. Er darf bei uns im Ort in die KiTa gehen, von Mittwoch bis Freitag. Und dann auch noch in die Gruppe mit dem riesengroßen Raum. Da hab ich mich echt gefreut, und danach geheult…

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – wie geht es mir mit dem “hergeben”?

Das Hergeben des kleinen Schnullertigers fällt mir enorm schwer. Er war auch erst ein Mal mit Herr Tiger alleine unterwegs und für eine Stunde mit der Oma mal spazieren und da hat sie sich nach 30 Minuten schon zwischenrein zurückmelden müssen. Sonst waren wir eigentlich immer zusammen, oder eben im selben Haus. Er bleibt auch nicht gerne bei jemand anderem wie mir oder Herrn Tiger. Was aber nicht daran liegt, dass wir es nicht möchten … sondern eher weil das Kind dafür eine gute Beziehung zu diesen Leuten bräuchte. Und mit gar keinen oder alle paar Wochen oder gar Monate Besuchen dieser Leute geht das eben nicht.

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Klar, die Schwiegermutter ist mit im Haus. Aber auch hier ist die Zeit öfters nicht gegeben, dass intensiv Zeit verbracht wird oder dies konstant stattfindet. Auch meine Eltern sind zeitlich ziemlich eingespannt und wenn er dann jemanden mal eine Woche nicht gesehen hat, fremdelt er wieder. Will nicht dort auf den Arm und so weiter. Da ist es eben schwer, dass ich das Loslassen des Kindes lerne. Und genau oder mitunter deshalb habe ich bei dem Gedanken an die bald nahende KiTa-Zeit so Bauchschmerzen. Ich will ihn nicht hergeben, nicht abschieben – auch wenn der Kopf genau weiß, dass ich das ja nicht mache und es für uns beide gut sein wird – immerhin hat er dann so Kontakt zu Gleichaltrigen und das ist so enorm wichtig für ein gutes sozial ausgeprägtes Leben (das hatte ich in frühen Jahren nicht und tue mir im Erwachsenenalter auch immer noch schwer Freundschaften zu schließen).

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Aber der Bauch – und auf den höre ich ja so gerne – ist da einfach anderer Meinung. Aber es wird so kommen und er wird ein KiTa-Kind … und das schon in etwas über 4 Monaten! Und er wird seine Sache großartig machen, das weiß ich – und ich, ich werde dann einfach heulend den kleinen Mann morgens verlassen, Herr Tiger wird ihn in die KiTa fahren und mittags hole ich meinen kleinen Schatz dann wieder ab. Und sicherlich nach ein paar Wochen werde ich mich an meine neue “Freiheit” gewöhnt haben und es auch mögen. Aber so für den jetzigen Moment hasse ich den Gedanken regelrecht. Aber vermutlich wird es so jeder Mama gehen, die zurück ins Berufsleben startet, oder?!

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – über die Applikationsvorlage

Jetzt aber genug Mamatext und ein bisschen was zur Tasche! Die Applikationsvorlage des Affen stammt aus dem Freebook “ein halber Bauernhof” von “zum Nähen in den Keller” und beinhaltet neben dem Bananenfresserchen noch eine Maus, eine Kuh, ein Meerschweinchen, ein Pferd, eine Katze, einen Hasen und ein Eichhörnchen. Der Clou an den Applikationsvorlagen ist, dass die Tiere nur zur Hälfte appliziert werden und zwar eben an die Schnittkante des jeweiligen (Kleidungs)Stücks.

Damit das auch bei jedem Schnitt passt, gibt es eine wirklich erstklassige Anleitung mit Text und Bild, wie du die Vorlage an dein Schnittmuster anpassen kannst. Die Tiere gibt es jeweils in drei Ausführungen: klein, groß nach links blickend und groß nach rechts blickend. Außerdem gibt es eine Sprechblase und gaaaaanz viele Symbolse, die man da eben rein applizieren kann! 😉 Das Applizieren lässt sich auch für Anfänger dank der einfachen, relativ großen aber dennoch bezaubernden Formen leicht umsetzten und läd regelrecht zum Experimentieren ein! Im Probeapplizieren wurde zum Beispiel mit Stofffarbe, Tüdelkram und auch dem Plotter (das war ich) experimentiert. Im Übrigen sind weitere Tiere in Planung, wenn sie gut ankommen … und davon gehe ich schwer aus! 😉 Welches Tierchen würde dir denn noch so gefallen?

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – über das Tachenschnittmuster

Bevor ich auf die Besonderheiten der Tasche näher eingehe ein bisschen was zum TinyBook “Messenger Bag”, das ist nämlich der Schnitt und ich habe ihn euch schon hier des öfteren gezeigt. TinyBook, so nennt Eva Marie ihre Romy Nähwerk eBooks, die ohne das Ausdrucken von Schnitten auskommen und nur nach Anleitung zugeschnitten werden. Ziemlich cool finde ich das – den Begriff dafür und das “mal nicht ausdrucken zu müssen”!

Eva Marie sagt selbst über die Messenger Bag:

STYLISH ZUR UNI ODER INS BÜRO
Die Romy MessengerBag ist der ideale Begleiter für Schule, Uni oder Büro. Du bekommst ganz einfach deine DIN A4 Unterlagen unter oder auch ein 15 Zoll Notebook. Daneben bieten drei Innenfächer Platz für Handy, Schlüssel und Kleinkram. Ein Reißverschlussfach auf der Rückseite bietet schnellen Zugriff auf deine Geldbörse oder sonstige Dinge, die du fix zur Hand haben willst.

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Die Fertige-Maße der großen Tasche sind (BxHxT): ca. 46 x 32 x 10 cm und somit ist sie ECHT super geräumig.Da passt super viel rein und auch der Laptop, zwei 1,5 l Wasserflaschen und noch alles, was man eben mitschleppen will/muss/soll. Es gibt auch eine MiniMe-Variante, die ist  dann halb so groß und ist perfekt als kleines Abendtäschchen. Die KiTa-Tasche ist ein Mittelding zwischen grofß und klein und ich habe die Schnittgrößen auf 75% runtergebrochen. Die genauen Maße dazu kannst du mit einem Dreisatz einfach selbst errechnen indem du jedes Maß nimmst und es durch 100 teilst sowie mit 75 multiplizierst. Die Größen für die einzelnen Schnittteile will (und darf ich vermutlich) nicht hier im Beitrag veröffentlichen. 😉

Genäht werden kann das gute Stück übrigens aus allen festen Materialien. Besonders toll ist die große Klappe, die regelrecht um kreativen Austoben einlädt! Hier kannst du super applizieren, plotten, sticken, Bänder aufnähen, Nieten setzten, und, und, und … Das Gurtband kannst du auch selbst Dank Tutorial im TinyBook nähen oder du verwendest wie ich fertiges Gurtband.

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Schnullertiger’s KiTa(-Tasche) – über die Affentasche selbst

So, jetzt aber noch im Detail zur Affentasche – hast du es bis hier her geschafft? Sind ja schon über 2.000 Wörter, oh je! Sorry! – die es echt in sich hat. Genäht habe ich sie aus den Resten des grünen StayWild-Kustleders und dem Wachstuch vom Kinderwagenmuff, aus dem der komplette Taschenkorpus innen und außen besteht, so ist sie auf allen Seiten gut vor Wasser und Flüssigkeiten geschützt (so eine Trinkflasche kann ja doch mal auch auslaufen. Gepaart mit GunMetall-Taschenelementen und apfelgrünem 25mm Gurtband von Snaply.de. Verstärkt ist sie wie Herrn Tigers EntwicklerBag mit dem Tischtuchunterlagendingens. Aber nur der Korpus, die Klappe ist nur aus Wachstuch und Kunstleder. 😉

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Ich habe den Außenreißverschluss sowie das Innenreißverschusstäschen genäht, die Steckfächer habe ich weggelassen. Dafür habe ich aber ein Schnullerband ergänzt, damit der Schnuller ohne Verluste in die KiTa transportiert werden kann. Denn ein Schnullerband am Kind ist da (glaube ich) nicht gerne gesehen. Außerdem habe ich eine grüne Außentasche noch aufgenäht, ähnlich wie beim Käferlein, für ein Freundebuch (wobei ich das in dem KiTa- und KiGa-Alter ja nach wie vor schwachsinnig finde).

Der Affe ist auf 100% der großen Datei appliziert, in der Sprechblase steht sein richtiger Name geplottet (den ich im Photoshop durch Schnullertiger erzetzt habe, aber es ist die selbe Schrift und Farbe) und das Ohr des Affen ist frei. So kann man daran wackeln. Außerdem habe ich noch eine Trageschlaufe hinten angebracht und das Gurtband ist kürzer wie bei einer Erwachsenentasche. Ach ja, das Gesicht des Affens ist geplottet und nicht appliziert. So gefällt es mir viel besser und sieht ordentlicher bei mir aus. 😉NÄHEN * APPLIKATION * MAMA * TASCHE * MESSENGER BAG * EIN HALBER BAUERNHOF * SCHNULLERTIGER'S KITA TASCHE UND WIE ES MIR DAMIT GEHT * BLOG.KARTOFFELTIGER.DE

So, solltest du bis hier her gelesen haben, vielen Dank dafür! Ich freue mich wie immer, wenn du mir einen netten Kommentar hinterlässt. Wie gefällt dir denn die Tasche so? Und wie ging es dir mit dem Thema Wiedereinstieg und Kind in die KiTa oder KiGa? Wie lange warst du zu Hause und wie hast du das dann mit der Arbeit gemacht? Ich freue mich, wenn du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.

4 Kommentare

  1. Liebe Eva,

    so schnell vergeht immer die Zeit mit den Kleinen, Wahnsinn!

    Ich kann dich so gut verstehen! Es ist eine so harte Entscheidung, wann man das Kind am besten abgibt, und die Eingewöhnung ist auch immer eine harte Phase.
    Leider gibts auch genug Bloggerinnen und Elternmagazine, die einem dann auch noch zusätzlich ein schlechtes Gewissen machen, von wegen was man dem armen Kind damit antut.

    Aber richtig und falsch gibts einfach nicht! Als Mama wird dir immer irgendwer sagen, dass dies oder jenes nicht das Beste fürs Kind ist.

    Ich finde aber, dass man auch eigene Bedürfnisse in die Waagschale werfen muss. Ein gutes Arbeitsklima und ein Job, der Teilzeit ermöglicht, sind heute unglaublich wichtig (ich weiß, wovon ich rede, und ein Teil von mir beneidet dich ganz ehrlich darum!).

    Auch das wird in der Praxis irgendwann das ein oder andere Problem geben. Aber wie sagt man so schön:” Mit dem Wissen von heute hätte ich gestern andere Fehler gemacht.”

    Irgendeinen Tod muss man sterben.

    Ich wünsche dir eine schöne, letzte Schnullertiger-at-Home-Zeit, eine sanfte Eingewöhnung und einen guten Start ins Arbeitsleben!!

    Ach ja, und: Tolle Tasche! <3

    Lieber Gruß,
    Sonja

    1. Liebe Sonja,

      ja, irgendwer sagt immer, das es nicht passt. Wichtig ist ja einfach, das man das für sich und das Kind bestmögliche macht. Und andere Leute beurteilen eben auch mal falsch.

      Im Babyschwimmen habe ich von den Kursteilnehmern vor uns beim Umziehen auch einen sch*** Vortrag gelauscht. Von wegen, für was man ein Kind bekommt, wenn man es dann mit (wohlgemerkt sie haben sich über 3jährige im Kindergarten aufgeregt) drei Jahren her gibt. Und die, was die Kinder noch eher hergeben, sind ja noch schlimmer. Die Kleinen würden nur heulen und nach der Mama rufen und sie würde das jeden Tag sehen. Und das diese Frauen nur Geldgeile (das Wort sage und schreibe ich jetzt lieber nicht) sind. Und die nur arbeiten gehen, weil die nicht aufs Kind aufpassen wollen … weil rentieren tut sich das ja nicht … bei den Preisen. (Was ja wieder ein Widerspruch in sich ist… Geldgeil und nix übrig bleiben)

      Jedenfalls hab ich mich sehr zusammen gerissen und war froh, als sie weg waren. Die Mama, die dann aus meinem Kurs als erstes rein kam, musste sich dann meinen Unmut anhören und hat die auch nicht verstanden.

      Aber naja, so welche gibt es halt überall … und diese Mutter war selbst eine 4fach-Mama, also keine Erstlingsmama. Denn die war im ersten Kurs mit mir zusammen …

      Irgenwie freue ich mich auch, etwas mehr weg zu kommen … wobei es dann nach wie vor keine Entspannung für mich gibt. Denn er hat mittags schon gegessen und geschlafen, wenn ich ihn hole. D. h. ich muss sofort nach der Arbeit (ohne eigenes Mittagessen) mich mit ihm beschäftigen und machen und tun. Neben Kind, Haushalt und Job bleibt dann wieder noch viel weniger Zeit für mich übrig.

      Aber naja, so ist das halt mal! 😉 Gut tun wird es mir auf jeden Fall, auch wenn ich anfangs traurig sein werde. Bei ihm mache ich mir da weniger Sorgen, der wird das schnell raus haben und es lieben. So wie ich meinen kleinen Abenteurer kenne! 😉

      ❤-lichst Eva

  2. Liebe Eva, erst mal die Tasche – ich finde sie sehr schön, sie leuchtet so toll grün und der Affe ist sehr cool. Die Beschreibung des Schnittes klingt super und ich muss gleich mal gucken ob ich bei zum NÄhen in den Keller die anderen Tiere sehen kann. Wie konnte ich das nur verpassen? Ich bin gespannt ob sich die Tasche bewährt oder doch schnell ein Rucksack folgen wird.
    Zum Arbeiten und Mamasein – ich finde das muss jeder so machen, wie es zu ihm, seinem Partner, seiner sonstigen Familiensituation und und den Gegebenheiten vor Ort passt. Für mich war – zum Entsetzen vieler – klar, dass ich nach einem guten halben Jahr wieder Vollzeit arbeiten gehe (der Papa hat dann ein Jahr Elternzeit genommen) und ich habe meinen Sohn gutgelaunt dort abgegeben und gut gelaunt dort wieder abgeholt und das Tag für Tag. Es war toll zu sehen wie er nach und nach Kontakt zu anderen Kindern aufgenommen hat, sich neu entdeckt hat und in der Gruppe angekommen ist – jetzt ist er seit 4 Jahren in der Einrichtung und gehört zu den alten Hasen und kümmert sich um alle Neuen vom Schnullerkind bis zu den großen Kinder. Er fühlt sich dort wohl – das ist seine zweite Familie sagt er und das finde ich prima. Hab also nie ein schlechtes Gewissen, sondern gehe mit deinem Partner und deinem Kind den Weg, der sich für euch richtig anfühlt. Das wird schon! LG Ingrid

    1. Liebe Ingrid,

      da er die ja nicht selbst tragen wird die ersten Kitajahre fand ich jetzt eine Tasche besser mit langem Hänkel. Die der Neffen war ein Rucksack und an dem kurzen Henkel tragen, dabei das Kind irgendwie auf dem Arm oder an der Hand oder sogar beides … und später dann zwei Rucksäcke und Kinderhände beim Abholen ode Bringen (und ja, ich als Tante habe das auch hin und wieder gemacht) … das fand ich ultra unpraktisch!

      Ja, so sehe ich es auch. Es muss eben zu sich selbst und der Familie passen. Und die Kinder profitieren davon eigentlich auch nur. Klar, sie haben weniger Mamaa oder Papazeit, aber dafür Kontakt mit Gleichaltrigen und sie lernen eben das soziale Interagieren. Außerdem wird da ja auch viel mit ihnen gemacht. Gebastelt, gesungen, gelesen, gespielt … sie gehen spazieren, zur Feuerwehr, zum Bauernhof, in den Wald … und meine Neffen fanden es auch immer klasse. Und geschadet hat es ihnen nicht! Im Gegenteil, sie haben da mehr gelernt wie daheim möglich gewesen wäre. Und auf “Fremde” hören sie ja doch auch besser wie auf die Eltern auch mal. Schon alleine das “Sauber werden” hat fast die Kita komplett übernommen (mit Absprache natürlich). Das fand ich damals schon krass!

      ❤-lichst Eva

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