Mittwoch, 18. April 2018

[food] gesunde Babykekse

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

heute geht es bei mir um gesunde Babysnacks, genauer gesagt Kekse. Ich stelle dir drei tolle und simple Rezepte vor, wie du für deinen kleinen Liebling gesunde und zuckerfreie Knabbereien zaubern kannst. Denn so weiß du was drin ist!

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Babykost – meine Einstellung dazu

Bevor ich beginne, möchte ich dir meine Einstellung zur Babykost mit auf den Weg geben. Das ist meine persönliche Meinung und ich möchte sie niemandem aufzwingen, sie ist für mich und meine Familie eben der für uns richtige Weg.

Wir haben beschlossen, dass unser kleiner Schnullertiger keine Fertigwaren bekommen soll. Das heißt, er bekommt alles selbst gekocht. Der Mittagsbrei, der aus Gemüse und abwechselnd mit Getreide oder Fleisch gereicht wird, wird jede Woche frisch am Sonntag vorgekocht. Wir füllen es in Einmachgläser, lassen ein Vakuum enstehen und wenn die Gläser dann ausgekühlt und vakuumisiert sind, wandern sie in den Kühlschrank. Von einfrieren halte ich nichts! Ebenso verhält es sich mit dem Obstmus, für den Obst-Getreide-Brei und den Milchbrei am Abend. Die Muse mache ich auch selbst, es wird kein Gläschen bei uns gekauft!

Obstmus ist eh total simpel! Obst schälen und klein schneiden, in einen Topf mit 3/4 Wasser bedeckt und einen spritzer Zitrone. Kochen bis es weich ist und pürieren. Ggf. muss man davor noch einiges an Wasser wegschütten und später das Kochwasser notfalls wieder zugeben. Denn so Obst ist teilweise tückisch. Abfüllen, einmachen und ab damit in den Kühlschrank (wobei das muss es vermutlich auch gar nicht, aber so ist es uns sicherer). Der Unterschied zwischen selbstgemachtem Mus und den Babygläschen ist übrigens enorm! Wir hatten zwei Gläschen Obst geschenkt bekommen, die ich dann in mein Müsli getan habe. Man, war das ekelhaftes Zeug im Vergleich zum Selbstgekochtem! Bäh!

Auch Snacks bekommt er immer selbst gemacht. Keks, dich ich euch hier vorstelle, aber auch Brot machen wir selbst für ihn. Klar, bekommt er auch mal ein Stück Semmelkruste in die Hand … aber das sind dann Ausnahmen. Normal isst er wirklich nur Dinge, die eben selbst gemacht sind.

Warum ich das so mache? Zum einen, weil ich für Herrn Tiger und mich ja auch frisch koche. Warum soll das Baby dann Fertigzeug bekommen? Und zum anderen, und wichtigerem! Es ist gesünder, ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, verstecktem Zucker … und ja, auch in Babynahrung ist das Zeug drin! Und nebenbei … es kommt auch günstiger, wobei das nur ein kleiner Zusatzeffekt ist und uns ehrlich gesagt egal gewesen wäre. Wir hätten es auch so gemacht, wenn es das drei- oder vierfache gekostet hätte! 😉

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Babykost – ein Tipp zum Selberkochen

Ich habe mich viel beschäftigt mit dem Thema, Blogs, Webseiten und Co durchforstet. Aber so richtig überzeugt hat mich eigentlich nur ein Blog und von diesem Blog eben das Buch dazu, nämlich babybrei-selber-machen.de. Die Dinge sind dort nach den Standards, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung vorgibt, geschrieben. Es gibt viel Tipps und Tricks und es ist leicht und einfach verständlich geschrieben.

Für die Einführung der Beikost ist der Blog und auch das Buch, das es zum kleinen Preis gibt, wirklich genial! Auch für Snacks ist der Blog super geeignet, es gibt Rezepte für Waffeln, Kekse, Brot, Marmelade, und, und, und …

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Rezepte -Babykekse

So jetzt aber zu meinen Babykeksen. Für die Rezepte empfehle ich dir ausschließlich Bio-Ware zu verwenden. Bio ist gesünder und auch gar nicht so teuer wie du vielleicht denkst. Auch bei allen anderen Babykost-Dingen solltest du immer auf Bio zurückgreifen!

So generell für alle Rezepte gilt: Die Babykekse auskühlen lassen, in eine tiefkühlgeeignete Box geben und im Tiefkühler aufbewahren. Oder innerhalb von einer Woche verspeisen lassen. Durch die Banane, die noch weicher darin ist, hält es sich nicht zu lange. Für diese Babykekse breche ich auch meine TG-Regel – wenn du den Keks raus nimmst während du dir dein Essen machst, ist er auch aufgetaut. Oder wenn du ein zahnendes Baby hast … gib es ihm nur so leicht angetaut. Wirkt wahre Wunder! 😉

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Babykekse – Bananen-Hafer-Kekse

Den Anfang habe ich bei Schnullertiger mit den Bananen-Hafer-Keksen gemacht. Die liebt er ja und lutscht sie fleißig ab. Sie sind sehr lecker, gesund und schnell gemacht! Probier es einfach mal aus!

Bananen-Hafer-Kekse – du benötigst

  • 160 g Hafer in ganzen Flocken
  • 2 Bananen (ich verwende immer frisch gelbe und nicht dunkelgelb/bräunliche Bananen, weil es uns so besser schmeckt)

Bananen-Hafer-Kekse – so wird’s gemacht

  1. Zermatsche die Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel, bis du feines Mus hast.
  2. Jetzt mischst du die Haferflocken mit den Bananen, dies geht am Besten mit einem Handrührer. Die Masse soll sich schön vermengen und kleben.
  3. Forme etwa fünf Zentimeter große und ca. 1 Zentimeter dicke Taler daraus und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Es sollten in Etwa 14 Stück raus gehen.
  4. Jetzt backst du die Taler bei 175°C, Ober- Unterhitze zirka 15 Minuten. Sie sollen nicht braun werden, sondern nur festtrocknen.

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Babykekse – Möhren-Dinkel-Stangen

Das nächste Rezept sind ebenfalls Kekse oder viel mehr Stangen, die nicht so süß sind aber sehr lecker. Leider mag Schnulli sie nicht so gerne, weshalb ich sie auch nicht noch einmal backen werde in nächster Zeit. Aber mir selbst haben sie sehr gut geschmeckt! 😉

Möhren-Dinkel-Stangen – du benötigst

  • 220 g Dinkel-Vollkorn-Mehl
  • 50 ml Rapsöl
  • 100 g zerdrückte Banane
  • 150 g geraspelte Karotte

Möhren-Dinkel-Stangen – so wird’s gemacht

  1. vermenge alles zu einer homogenen Masse.
  2. forme nun Fingerlange und -dicke Stangen und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  3. backe sie bei 180°C, Ober- Unterhitze mindestens 25 Minuten. Auch hier wieder, sie sollen nicht braun werden sondern nur ordentlich durchgebacken sein.

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Babykekse – Butter-Kekse

Aktuell backe ich sehr gerne die Baby-Butter-Kekse. Diese steche ich mit einer Runden Keksform aus, wobei ich hab da ja so süße Buchstaben … aber dafür muss er erst noch etwas älter sein und ordentliche Zähne haben! 😉

Baby-Butter-Kekse – du benötigst

  • 80 g zerlassene Butter
  • 200 g zermatschte Bananen
  • 250 g Dinkel-Vollkorn-Mehl (und etwas zum Bestäuben

Baby-Butter-Kekse – so wird’s gemacht

  1. Banane zermatschen und mit der zerlassenen Butter und Mehl gut durchmixen, bis ein homogener Teig entsteht. Dieser klebt minimal, aber bleibt nicht mehr an den Händen fest kleben.
  2. Jetzt stellst du den Teig für mindestens 30 Minuten kühl.
  3. Danach rollst du ihn ca. 3-5 mm dick aus und stichst dir Plätzchen. Egal welche Form, aber achte darauf, dass dein Baby sie gut greifen kann und sie groß genug sind, dass er sie nicht ohne weiteres im Ganzen schlucken sondern auch kauen muss.
  4. Die ausgestochenen Babykekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 160°C, Umluft, 12-15 Minuten backen. Auch hier wieder sollen die Babykekse durch aber nicht komplett braun sein! 😉

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Ich hoffe, dir hat mein Beitrag gefallen. Ich freue mich auch sehr, über deine Ansichten zur Babykost und selber machen und natürlich auch zu den Babykeksen! 😉

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