Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

ein langer Titel für den Beitrag – eigentlich soll man die ja kurz und knackig halten! *lach* Aber genau der Satz bringt den heutigen Beitrag auf den Punkt! Denn die Nähgitarre von “the crafting café” kann so viel mehr, wie nur als Kissen-Spielzeug genäht werden!

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Ich habe euch ja schon HIER die große Nähgitarre als Angus gezeigt und HIER jeweils eine Zakk und Angus im kleinen Format … aber es geht eben noch mehr aus der Nähgitarre und das möchte ich euch heute zeigen.(P.S. auf dem Bild ist eigentlich eine Zakk abgebildet … ich hab da die Formen verwechselt bei der Bildbearbeitung und das Original schon gelöscht gehabt!)

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1. Rassel mich!

Wenn ihr die Nähgitarre nochmal im kleinen Format etwas verkleinert ausdruckt – in etwa 70% – 80% davon – dann könnt ihr super ein Rassel für die kleinen Rockerbabys machen!

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Dafür schneidet ihr euch nach Anleitung einfach zwei Teile aus und legt sie rechts auf rechts. Steppt sie zusammen uns lasst eine kleine Wendeöffnung, durch die auch eine Rasselscheibe noch passt!

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Jetzt befüllt ihr euch den Hals und die Hälfte des Korpus mit Füllwatte. Dann schiebt ihr die Rasselplatte rein und stopft nochmal drum herum sowie unten drunter Füllung. Die Wendeöffnung einfach schließen – und schon könnt ihr losrasseln! 😉

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2. Als Applikation aufs Shirt

Eine weiter Variante ist, dass ihr euch die Minigitarre auf ein Shirt oder Body appliziert! Das geht zum Beispiel mit etwas Fingerspitzengefühl auch auf gekaufte Stücke!

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Dafür einfach aus Stoff ausschneiden, mit doppelseitigem Klebevlies auf das Shirt bügeln und entsprechen feststeppen. Entweder danach – oder besser noch davor – die Details aufbringen!

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Tipp: Besonders cool ist es, wenn der Hals in den Ärmel ragt. So kann man super Luft-T-shirt-Gitarre spielen! 😉

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Übrigens ist das ein gekaufter Body in Größe 56 – der Secondhand von den Neffen – aufgewertet wurde. Da wir ja nicht wussten, was der Kleine mal wird … und die Neffen ja nun doch schon seit fast drei Jahren aus der Größe raus sind … haben wir viele weiße Bodys nur aufgehoben und vereinzelt ein paar, die auch in blau für Mädels gehen. Viele mit Autos, Baggern und Traktoren habe ich von den Neffen nicht abgenommen für den kleinen (noch geplanten) Schnullertiger damals!

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3. Eine Knister-Gitarre

Noch ein Highlight, was jedes Baby gerne hat, ist ein Knistertuch! Dazu habe ich die Minigitarre genommen und sie mir zwei Mal ausgeschnitten. Wieder rechts auf rechts gelegt und auf eine linke Seite noch Bratenschlauch dazu. Außerdem habe ich noch Webbandreste als Fähnchen angebracht. (Die müssen dann zwischen die rechten Seiten, und zwar mit der Schlaufe nach innen zeigend, angebracht werden.)

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Dann festgesteppt rund herum, aber eine kleine Wendeöffnung gelassen. Im Anschluss habe ich den Bratschlauch in feinere Streifen geschnitten. Man kann aber auch Löcher rein machen, aber die Streifen erschienen mir als bessere Wahl!

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Warum? Damit der Schnullertiger auch Luft bekommt, wenn er sich das Tuch aufs Gesicht legt! Das ist ganz wichtig! Denn nicht immer merkt man es … und die Folie lässt eben keine Luft durch! F2 von “Fuchsgestreift” hat hier auch einen schönen Beitrag dazu geschrieben … und warum eben diese Löcher oder Schnitte sooo wichtig sind!

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Nachdem die Schnitte oder Löcher drin sind, wird gewendet und die Wendeöffnung verschlossen. Jetzt kann noch nach herzenslust verschönert werden mit Stichen! Bewusst jetzt erst, da man so auch nochmal beide Teile schön verbindet und es so eben nicht auseinander fluppt.

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Ich habe es noch ein Mal rings herum auch mit Zickzack eingefasst … rückblickend gefällt mir das jetzt nicht so gut … aber ich hielt es in dem Moment für eine schöne Idee! Außerdem habe ich den Namen des Schnullertigers, den wir ja schon ausgesucht haben, aufgestickt. Aber da wir weder das Gesicht noch das Baby generell, geschweige denn den Namen im WWW groß zeigen wollen (Persönlichkeitsrecht – und auch ein Stück Sicherheit dem Kind gegenüber … dazu dann aber bald auch nochmal ein extra Beitrag im Montagstalk, weil mir dieses Thema sehr, sehr wichtig ist …), ist der Name hier verwischt. Dadurch sehen die Bilder natürlich – sorry – Kacke aus! Aber so ist es nun mal für uns (oder mich) die bessere Lösung gewesen als das Tuch gar nicht zu zeigen! 😉

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Generell sind die Bilder nicht die Schönsten … aber sie erfüllen für heute ihren Zweck! Die sind in einer Zeit entstanden, in der ich Blogtechnisch so viel zu tun und nähen hatte … und ich irgendwie einen Durchhänger auch hatte … innerer Schweinehund 2.0 und so! Der heißt übrigens Larry und nervt gelegentlich sehr! 🙂 (kleiner Spaß … der hat natürlich keinen Namen! So irre bin ich dann doch noch nicht!)

Habt ihr noch Ideen, was man sonst noch aus der Nähgitarre machen könnte? Dann schreibt es doch in die Kommentare oder zeigt es in Sonja’s “Crafting Linkparty“, wo auch der heutige Beitrag hin wandert!