Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

vor zwei Wochen habe ich mit meiner Reihe “Tipps & Tricks für Blogger” begonnen und euch allgemeines zum Bloggen sowie die verschiedenen Plattformen vorgestellt! Heute möchte ich euch gerne den Aufbau eines Blogposts näher bringen! Denn dieser ist enorm wichtig, wenn du langfristig Leser gewinnen möchtest! Posts und Blogs ohne roten Faden und wiedererkennbaren Stile werden kaum Leser zum Wiederkehren, Verweilen und Weiterempfehlen anregen!

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Aus welchen Elementen besteht ein Blogpost?

Fragt ihr euch jetzt, aus welchen Elementen denn so ein Blogpost besteht?! Dann will ich sie euch mal kurz aufzählen und dann ins Detail gehen! Da hätten wir zuerst die Überschrift, danach die Anrede und Einleitung, der Hauptteil, ein Schlussfazit und Schlusswort und die Verabschiedung!

Dazwischen gibt es aber auch noch vieles andere Wichtige, wie die Rechtschreibung und Grammatik, Zwischenüberschriften, Bilder, eine gewisse Länge, Recherche-Arbeit, Links, etc.

Die Überschrift

Die Überschrift ist wohl eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste eines Blogposts! Denn die Überschrift soll Leser locken, nicht nur auf deinem Blog sondern auch in den Sozial Networks! Außerdem sollte die Überschrift so gut es geht zum Inhalt des Posts passen, so dass man bei Suchanfragen bei den Suchmaschinen wie google, yahoo, bing, etc. ebenfalls gelistet und gefunden wird!

Die Überschrift sollte auch nicht zu kurz oder zu lang sein! Ideal sind 5 bis 6 Wörter und maximal 60 Zeichen, denn mehr wird meistens eh nicht gelesen oder dann nur überflogen! Testet es mal! 😉 Sehr gut ist es auch, wenn du das wichtigste Wort des Inhalts am Anfang schreibst, da die Suchmaschinen darauf besser anspringen. Das ist oft schwer und ich halte mich selbst nicht wirklich gut daran, aber wenn du bessere Platzierungen bei den Suchmaschinen möchtest, ist dies ein wichtiger Punkt!

Hier noch einmal kurz und knackig das Wichtigste zusammengefasst:

  • Neugierde beim Leser wecken
  • Inhalt des Posts wiederspiegeln
  • 5-6 Wörter und max. 60 Zeichen
  • wichtigstes Wort am Anfang für die Suchmaschinen

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Anrede und Einleitung

Viele Blogger verwenden keine Anrede, sondern beginnen den Post so wie in einem Zeitungsartikel. Aber dies ist eigentlich ein Fehler! Denn wir möchten uns doch genau von den Zeitungen und Magazinen unterscheiden und deshalb sollten wir unsere Leser auch direkt willkommen heißen und ansprechen! Dafür empfehle ich euch eine nette und wiederkehrende Begrüßung. Bei mir ist es IMMER “Hallo meine lieben Nähbegeisterten,”, obwohl der Post heute natürlich nicht nur Nähbegeisterte ansprechen wird. Aber es ist einfach der Wiedererkennungswert und deshalb sollte man auch immer bei der selben Begrüßung bleiben!

Die Einleitung selbst sollte, wie das Wort schon so schön sagt, in den eigentlichen Inhalt des Posts einleiten! Es sollte kurz zusammengefasst erzählt werden um was es geht, wie man dazu gekommen ist, etc. Also ein klein wenig Small Talk, könnte man sagen! Wichtig dabei ist aber, es sollten nicht zu lange Absätze sein, da das den Leser abschreckt! Ein bis zwei Absätze mit 5-8 Zeilen sind ideal und mehr sollte die Einleitung auch nicht sein!

Der Hauptteil

Danach solltet ihr in den Hauptteil übergehen! Der Hauptteil ist der eigentliche Inhalt des Posts und sollte je nach Thema schon immer wieder auch durch Zwischenüberschriften, Bilder, kleinen Annekdoten, etc. aufgelockert werden! Wichtig ist, der Hauptteil sollte fesselnd sein! Erzähle also deine Geschichte und das in deinem Stil und deinen Worten! Lasse den Hauptteil nicht zu abrupt auslaufen, so dass er nicht abgehackt aussieht!

Das Schlussfazit und die Schlussworte

Schreibe nach dem Hauptteil nochmal ein kleines Schlussfazit, dies ist zwar immer vom Thema abhängig und nicht immer möglich, aber gibt deinen Lesern nochmal eine kleine Zusammenfassung des gelesenen Textes. Auf keinen Fall solltet ihr aber auf die Schlussworte verzichten! Denn die Schlussworte verabschieden deinen Leser! Hier kannst du ihn zu Kommentaren anregen, ihm nochmal ein gutes Gefühl mit auf den Weg geben und dich auch verabschieden!

Stelle ruhig noch ein paar Fragen deinem Leser: Wie hat er das und jenes empfunden? Hat er selbst schon Erfahrungen damit gemacht? Wie gefällt ihm dieses und jenes? Und so weiter! Das fördert durchaus die Anzahl deiner Kommentare!

Wünsche deinen Lesern mit ein paar Worten noch etwas gutes und sei es nur ein toller Tag oder schönes Wochenende! Und dann verabschiede dich. Ob du das nun mit “Ciao”, “Bis Bald”, oder auch nur deinem Namen machst, ist egal! Wichtig ist aber auch hier, du solltest es machen! Denn das hebt uns Blogger ganz klar wieder von den Zeitungen und Magazinen ab!

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Grammatik und Rechtschreibung

Das war der grobe Aufbau eines Blogposts, daneben ist aber natürlich auch wichtig, dass du auf die Grammatik und Rechtschreibung achtest! Darin bin ich auch nicht perfekt, keine Frage! Aber du solltest dir deinen fertigen Post schon noch einmal durchlesen und schauen, ob etwas falsch geschrieben ist und ob man die Sätze auch gut versteht!

Denn meist schreibst du, so ist es bei mir zumindest, genau das, was dir gerade durch den Kopf geht und das muss nicht immer dann genau grammatikalisch korrekt oder zu verstehen sein. Und Posts, bei denen ein Fehler nach dem anderen zu lesen ist oder man auch erstmal überlegen muss, was genau jetzt gemeint ist, fesseln nicht und werden auch kaum neue Leser zum Wiederkehren animieren!

Viele Browser bieten auch eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung an, nutzt diese auch! 😉

Zwischenüberschriften

Auch ein gutes Stichwort! Denn die Zwischenüberschriften sollen den Post auflockern und auch etwas strukturierter wirken lassen! Der Leser kann die Zwischenüberschriften überfliegen und dann genau bei der für ihn interessanten zu lesen beginnen. Seit nicht schockiert, dass der Leser vielleicht nicht alles lesen will, denn vielleicht ist auch nur das für ihn interessant! Denn seit mal ehrlich, das machen wir doch auch so, oder nicht?

Bilder und Videos

Bilder, Videos, Collagen, vielleicht auch Audio – all dies lockern deinen Post nochmal ein bisschen auf! Du solltest auf jeden Fall mindestens ein themenspezifisches Bild haben, da dies einfach gut ankommt! Auch Videos sind eine gute Methode, sollten aber zum Thema passen. Collagen wären auch eine Möglichkeit genauso wie Audio. Bei Audios solltet ihr aber darauf achten, dass diese nicht sofort an gehen. Dein Leser sollte das Audio selbst an – und ganz wichtig – auch wieder aus machen können! Es gibt nichts nervigeres, als eine ständig plärrende Seite!

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Recherche-Arbeit

Das hat nicht wirklich was mit dem Aufbau zu tun, ist aber auch wichtig! Denn nur mit guter Recherche-Arbeit wird dein Inhalt auch gut und somit der Aufbau perfekt! 😉

Eine gute Länge des Posts

Auch die Länge des Posts ist wichtig! Er sollte nicht zu lang aber auch nicht zu kurz sein! Oft wird gelesen, dass 1.600 Wörter für einen Post optimal sind! Das sind ganz schön viele, ehrlich! Denn dieses WORT ist genau das 1.082ste! Und der Post ist ja schon ganz schön lang!

Ich denke, die Länge und die Anzahl der Wörter hängt immer vom Thema ab! Wenn du, so wie ich ein DIY-Blogger bist, der auch Tutorials, etc. bloggt, dann sind 1.600 Wörter vielleicht teilweise ein Overkill! Aber wenn du dagegen Geschichten, politische Themen oder auch Weltanschauungen als Thema hast, sind 1.600 Wörter durchaus eine gute Länge!

Wichtig ist, es sollte alles in deinem Post sein! Wenn alles drin ist, und du hast eben nur 500-1.000 Wörter zusammen, dann ist das halt so! Es künstlich in die Länge ziehen bringt nichts und deinem Leser wird das auch nicht gefallen!

Links

Nicht nur, dass du auch ruhig Links zu ähnlichen Themen einbinden kannst und auch sollst oder gar auf andere Posts deines Blogs verweisen sollst! Auch der Link des Posts sollte entsprechend einprägsam sein! Bei Blogger.com kann man das nicht einstellen, soweit ich weiß! Aber bei WordPress kann man das sehr wohl!

Es ist immer besser, einen kurzen Link zu haben anstatt so einen langen mit Datum und Sonderzeichen und was weiß ich nicht noch alles! Das ist mir selbst jetzt auch relativ neu und ich bin darüber bei meiner Recherche gestolpert! Denn meine Links sind auch mit Datum und ganz vielen Slashs (damit ist das Zeichen gemeint: / ) versehen! Besser ist also nur der Blogname und dann die Überschrift! Denn die selbe Überschrift wirst du kaum ein zweites Mal wählen!

Das werde ich bei mir dann wohl nochmal umstellen … habe ich selbst also heute auch noch was nützliches gelernt! 🙂

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So, das war jetzt ganz schön viel Infos zum Aufbau eines Blogposts! Aber alles davon ist wichtig und wirklich gut zu wissen wenn man gerade mit dem Bloggen beginnt oder auch schon länger dabei ist. Vieles vergisst man mit der Zeit auch wieder und es ist gut, sich bestimmte Punkte immer wieder in den Vordergrund zu holen! Lese dir selbst auch mal deine älteren Posts durch und überlege dir im Nachgang, was du anders oder besser machen hättest können. Vieles fällt erst später auf, denn das gehört einfach auch zum Lernprozess dazu!

Ich hoffe, ich konnte euch auch diese Woche ein paar neue und nützliche Infos zum Bloggen mit auf den Weg geben! Und immer dran denken: kurze, knackige Überschrift, Begrüßung und Einnleitung, Hauptteil, Fazit und Schlussworte … und dann die Verabschiedung! 🙂

Und damit verabschiede ich mich auch für heute von euch und wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

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