Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

wenn ihr gut zwischen den Zeilen gelesen habt, wisst ihr ja schon das dieses Jahr noch ein besonderer Tag für meinen (baldigen) Mann und mich ansteht! Wir heiraten dieses Jahr noch. Ganz klein und im engsten Kreis!

Wir haben das ganze jetzt schon elf Jahre auf die lange Bank geschoben, nicht zuletzt weil gerade meine Hälfte der Familie echt groß ist. Wir hatten uns ganz in unser Großprojekt “Eigenheim” gestürzt und wollten dieses erst mal fertig haben bevor wir für eine riesig große Hochzeit Geld rausschmeißen! Und als das Eigenheim dann fertig war, haben wir die Ruhe genossen!

Aber irgendwann diesen Sommer (ja, richtig gelesen … der Vorlauf ist nicht der Größte!) haben wir dann doch noch beschlossen, DAS endlich durchzuziehen! Und zwar wirklich nur ganz klein mit knapp 30 Leuten.

Die Einladungen sind seit letzter Woche auch endlich alle raus, das Standesamt (wir schenken uns die Kirche einfach mal…) instruiert, der Bürgermeister steht bereit, der Festsaal ist gebucht, Menü, Deko und Blumen bestellt, und jetzt fehlt eigentlich nur noch … und wohl das Wichtigste … die Kleidung!

Mein Mann muss noch seinen neuen Anzug besorgen … das werden wir nun auch bald in Angriff nehmen! Und mein Kleid?! Tja, das näht KaRToFFeLTiGeR selbst! Denn was gäbe es denn schöneres und persönlicheres, als ein selbst genähtes Hochzeitskleid?!

Das Talent dazu wurde mir ja bereits in die Wiege gelegt und wie das Kleid aussehen soll, spukt mir schon seit Jahren durch den Kopf! Die Stoffe dafür habe ich sogar schon im Januar diesen Jahres bestellt … traf sich jetzt dann doch ganz gut, dass sie nicht ewig im Regal verstauben, oder?! 🙂

Da das Kleid mich in den nächsten Tagen und Wochen noch etwas in Anspruch nehmen wird und der Wunsch schon von ein paar von euch geäußert wurde, das ganze doch zu Teasern, kommt jetzt also mein erster “Ein Traum – ein Kleid”-Bericht!

Das Kleid wird champagnerfarben. Da ich lange Kleider nicht mag und ich auch ehrlich gesagt die Befürchtung eines gaaanz bösen Stolpersturzes habe (ich bin einfach ein Tollpatsch, das lässt sich nicht bestreiten), wird das Kleid etwas unterhalb des Knies enden. Und da ich dann doch etwas auffälligeres trotz komischer Länge haben möchte, kommen noch ein paar Lagen Tüll über das Röcklein. Mein Kleid soll mal ganz ähnlich dem der kleinen Blumenmädchen-Mäuse aussehen!

Lange habe ich das Netz nach einem passenden Schnittmuster für das Kleid durchstöbert. Ich hatte schon überlegt, ob ich nicht einfach das Schnittmuster “Ella”  von pattydoo umarbeite. Aber dann, ganz zufällig beim Einkaufen im Supermarkt, bin ich über die Zeitschrift “La Maison Victor” gestolpert! Und was soll ich euch sagen: Da gibt es ein Kleid mit dem tollen Namen “Ariel”, das genau so vom Schnitt her ist, wie ich es mir vorgestellt habe!

Letzte Woche habe ich mich dann an das Pausen der Schnitteile gemacht und am Wochenende wurden die Teile dann alle aus Stoff ausgeschnitten. Jetzt geht es dann quasi ans Nähen und ich bin schon ganz aufgeregt!

Mein Ziel ist es, es bis Mitte November fertig zu haben – so hätte ich dann noch -worst case- Zeit mir eine Alternative zu besorgen! Man weiß ja nie! Am Ende klappt es nicht und dann stehe ich da … nur in Unterwäsche und Schuhen! Oh je!!!!! 🙂

Mit diesen Worten verabschiede ich mich heut von euch!