Montag, 5. März 2018

[Näh ABC] R wie Reißverschluss

Hallo mein lieber DIY-Begeisterter,

heute geht es im Näh ABC um den Reißverschluss. Was das ist, brauche ich wohl nicht erklären. Aber welche Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten es für ihn gibt schon und auch, wie du ihn eingenäht bekommst.

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Reißverschluss – welche Arten gibt es?

Es zwei Arten von Reißverschlüssen, nämlich die teilbaren und nicht teilbaren. Der Teilbare ist vor allem für Jacken und Mäntel geeignet, da er wie der Name schon vermuten lässt, teilbar ist. Diese Teilung ist notwendig, damit wir in die Jacke reinschlüpfen und ihn dann eben über den Fuß und Schiffchen unten schließen können.

Der nicht Teilbare ist für Einsatzgebiete in Röcke, Hosen, die meisten Kleider,  Taschen, Kissen und Co sehr gefragt. Er wird geöffnet und man kann etwas herausnehmen oder hineinstecken.

Außerdem gibt es noch die Endlosreißverschlüsse, die von der Rolle geschnitten und individuell in der Länge angepasst werden können. Einen Endlosreißverschluss kann man mit dem entsprechenden Zubehör auch teilbar machen. Einfach mal danach googlen. 😉

Natürlich gibt es noch spezielle Unterarten, wie den verdeckten Reißverschluss. Bei diesem sieht man die Zähnchen nicht und er kann “fast unsichtbar” eingenäht werden. Und auch eine Zwei-Wege-Variante gibt es, die dann eben zwei Zipper hat die entweder von der Mitte zu den Rändern oder von den Rändern zur Mitte zugezogen werden können. Je nach Einsatzgebiet wird das eine oder auch andere benötigt!

Reißverschluss – aus welchem Material besteht er?

Auch hier gibt es überwiegend zwei Materialien für die Zähne (die kleinen Häckchen). Entweder aus Metall oder aus Kuststoff. Beides hat Vor- und Nachteile, aber in der Hobby-Nähszene hat sich so nach meiner Beobachtung oft der mit den Kunststoffzähnchen durchgesetzt. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich kann nur die Vermutung auf Grund meiner eigenen Erfahrung anstellen und die ist, dass die mit den Kunststoffzähnchen beim Einnähen weniger “Störungsanfällig” sind. Soll heißen, man kann sie leichter führen, die Maschine wird vom Metall nicht zerkratzt und vor allem kann die Nadel nicht so schnell brechen auf dem Kunststoff wie auf dem Metall.

Neben dem Material gibt es auch verschiedene Breiten der Zähnchen. Denn es gibt 3mm und 5mm und natürlich auch noch größere. Die Breite ist auch wieder vom Einsatzgebiet und der Optik abhängig. So finde ich persönlich bei Jacken, Stiftemäppchen und sportlichen Taschen die 5mm besser, aber hingegen bei Kissen und Kleidern und feinen Taschen die 3 mm besser.

Reißverschluss – wie nähst du ihn ein

Wie du einen Reißverschluss einnähst zeige ich dir hier im Video!

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Mehr Infos zum Näh ABC

Alles zum Näh ABC sowie die gesammelten Buchstaben mit ihrer Veröffentlichung kannst du nun auf der Seite rund um das Näh ABC auf meinem Blog HIER unter Projekte nachlesen. Ich freue mich, wenn du dich auch beteiligst und meine Idee des Lexikons rund ums Nähen mit erweiterst! So entsteht eine große Sammlung an Nähwissen … denn lernen können wir alle immer noch was dazu, oder?! 😉

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