Montag, 1. Januar 2018

[Happy new Year 2018!] und mein Rückblick auf 2017

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

zu allererst wünsche ich dir und deinen Lieben ein gutes und erfolgreiches sowie kreatives neues Jahr 2018! Ich freue mich schon darauf mit dir in ein weiteres Jahr voller toller Momente zu starten und für dich kreativ aktiv mit Tutorials und Berichten zu sein! Außerdem möchte ich dir einen kleinen Rückblick meines Jahres 2017 geben! Denn ich sagte es ja schon vor einem Jahr – 2017 wird mein Jahr, und das war es auch!

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Mein privates 2017

Unser Jahr 2017 fing ziemlich gut an, denn nur wenige Stunden bevor das neue (nun alte) Jahr begann erfuhren wir von unserem kleinen Schnullertiger! Die Freude war riesig und wir wussten: DAS wird unser Jahr! Ein Jahr, in dem so viel möglich sein wird, neue Abenteuer auf uns zu kommen und wir einfach wieder auf der Hochkurve des Lebens sind.

Und ich muss sagen, 2017 war wirklich ein tolles Jahr! Klar, es gab auch nicht so schöne Momente – die gibt es ja immer! Aber alles in allem war es einfach toll. Zum Jahresende 2016 habe ich eine ziemlich tolle Arbeit gefunden und obwohl ich so schnell wieder raus und in Mutterschutz und Elternzeit war, sind meine Kolleginnen und auch die Chefs super zu mir gewesen und sind es immer noch. Das ist nicht selbstverständlich und ich weiß das aus erster Erfahrung auch selbst. Wieder in meinem Beruf zu arbeiten war richtig toll, obwohl ich mir viel Gedanken machte…

Denn da war ja unser kleiner Schnullertiger, der langsam und stetig wuchs. Mit meiner Schwangerschaft bin ich auch an mir gewachsen, bin ruhiger geworden und habe die Zeit sehr genossen. Jeder kleine Tritt oder Schluckauf brachte mich zum Lächeln und ich freute mich sehr darauf, dieses kleine Menschlein kennen zu lernen. Das ich im 8. Monat etwas Schwierigkeiten hatte und liegen sollte, war nicht so ganz super. Aber wegen einigem privaten Stress davor war es auch nicht verwunderlich, dass ich irgendwann an meine körperlichen Grenzen kam und ich dann einen Ganz zurück schalten konnte.

Nach vier Wochen, in denen ich zunächst krank geschrieben und dann meinen Urlaub abgebummelt hatte, war es dann aber auch wieder gut und ich konnte meine sechs Wochen Mutterschutz sehr genießen. Das Wetter war sehr gut und ich habe viel gelesen, gehäkelt, mich auf die Blogpause vorbereitet, meine Kliniktasche gefühlt 100 Mal neu gepackt und von dem kleinen Menschlein geträumt.

Zum Ende der Schwangerschaft wurde es dann auch nochmal ziemlich zäh! Denn unser kleiner (B)engel hat zum Einen auf sich warten lassen und zum Anderen uns auch ein paar Sorgen bereitet. Denn er war zu schlank für sein Alter und seine Größe, hatte zu wenig Fruchtwasser und die Ärztin hat mich regelrecht verrückt gemacht! Irgendwann habe ich mir dann gedacht, dass kleiner ja auch nicht schlimm ist. Er bewegte sich viel, die Versorgung war super gut noch und ich konnte ja eh nichts daran ändern.

Dann, eine Woche nach Termin, war der Stand des Fruchtwassers zu gering. Mein Vertretungsarzt sah das jetzt nicht dramatisch und ich sollte zu Hause abwarten und Tee trinken. Aber die im Krankenhaus rieten mir am Wochenende schon dazu, dass wir zu einem bestimmten Punkt etwas unternehmen sollten. Und so kam es dann, dass ich – gegen meinen Überzeugungen – mehr oder minder bequatscht wurde für eine Einleitung. Ich habe mir das für und wider der Ärtze und Hebammen angehört, Herr Tiger und ich kamen dann aber zum Schluss, dass wir es einfach einen Tag lang probieren könnten.

Und so fuhren wir am 06.09.2017 ins Krankenhaus, ich war etwas nervös … die Einleitung bekam ich über einen Wehencocktail, den man im Kiosk holen musste. Die ersten Stunden passierte nichts … aber nach fünf Stunden ging es unserem kleinen Schatz plötzlich nicht mehr gut! Herr Tiger war gerade nach Hause gefahren um den DPD-Fahrer abzupassen, der ausgerechnet an diesem Tag ein Paket für mich bringen sollte. Und so war ich alleine mit der Hebamme als plötzlich die Herztöne von 150 Schlägen runter auf unter 50 sausten. Ein Schock, aber ich sollte ruhig bleiben! Mit Sauerstoffmaske im Gesicht, plötzlicher Hektig um mich herum, gleichmäßigen langsamen atmen, dachte ich nur daran das ich jetzt allein war und um HIMMELS WILLEN, das Kind sich wieder fangen sollte. Wir konnten doch jetzt nicht einfach in den OP ohne dass mein Mann davon wusste und im Krankenhaus war.

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Aber unser Schatz fing sich und von da an war es natürlich nicht mehr so prickelnd für uns. Auf Station machten wir mächtig Ärger, weil man mich erst nicht für Voll hielt. Eine Schwester hatte vergessen die Brachikadi in die Akte zu schreiben … aber dann war fast konstant jemand von den Schwestern bei uns. Nach gleichzeitigem Essen von Mittag- und Abendessen, was im Nachgang ein Fehler war, ging es dann wieder in den Kreisssaal. Dort fingen dann auch Mini-Wehen an. Ich sah den Monitor nicht mehr, aber Herr Tiger ließ ihn keine Sekunde aus den Augen. Sobald die Wehe kam, gingen die Töne wieder runter … Nach diesem CTG, es war mittlerweile 19:30 Uhr, kamen die Ärzte zusammen und berieten sich. Unabhängig von ihrer Entscheidung sprachen wir auch. Denn für uns war klar, dass der Schnullertiger jetzt da raus muss. Sofort! Und die Ärzte kamen zum selben Schluss. Also wurde ich ziemlich flott noch mal über den Kaiserschnitt aufgeklärt, währenddessen ich mich auszog, mir ein Kittel übergestreift wurde, mein Bett rein kam und die letzten Checks durchliefen.

Alles in allem überkam mich eine ziemliche Ruhe! Ich verwirrte sogar den Anästhesisten noch ordentlich, in dem ich meinen trockenen Sarkasmus anwendete. Ich glaube bis heute ja, der denkt ich hab einen an der Klatsche! *lach* Im OP war es wirklich komisch, meine Beine waren taub. Meine Füße waren weit gespreizt und das alles ganz nackt. Das da gut 20 Leute um mich rum waren, machte es nicht besser! Aber ich dachte mir, die sehen das täglich und das passt dann schon. Als Herr Tiger dann auch da war, ging es los. Es dauerte nicht lange … vom Ende des CTGs bis zur Geburt lediglich eine Stunde … und dann hörten wir nur: “Du hast ja deine Zehe im Mund! Das hab ich ja noch nie gesehen!” Es machte Plop, der ganze OP lachte und Schnulli brüllte los. Es passte ihm ja so gar nicht, dass er seinen Fuß hergeben musste!

Als der Kleine dann um die Ecke, oder besser gesagt das Tuch, kam war er noch sehr zerknautscht. Schaute uns grimmig an und bekam dann auf Herrn Tigers Arm gleich mal Schluckauf. Meine beiden Männer blieben noch knapp 15 Minuten bei mir und gingen dann. Ich durfte eine dreiviertel Stunde, zusammengeflickt und ziemlich zitternd, später ihnen nach. Die Tage danach waren wirklich toll und unser Zwerg und auch mein Mann machten alles super!

Ja, und jetzt kam es, dass ich doch noch einen Geburtsbericht geschrieben habe. Das wollte ich so ja nicht, aber es floss jetzt einfach aus mir raus. An der ein oder anderen Stelle könnte ich zwar noch ins Detail gehen, aber ich lasse es. Und ich nehme den Text jetzt auch nicht raus, denn es soll wohl so sein?!

Das restliche Jahr ab September? War voll von einem kleinen Menschen, verhältnismäßig auch immer noch viel Schlaf für eine Neu-Mama,  guter Laune und einen sehr, sehr glücklichem Baby. Das gerade auch neben mir liegt und fleißig mit seinem Spielbogen spielt! 😉 Tolle Momente gab es in dieser Zeit fast täglich! Aber natürlich auch anstengende oder nicht so tolle, aber die glücklichen Momente überwiegen ganz klar!

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Mein virtuelles 2017

Ja, das hat etwas gelitten in der zweiten Jahreshälfte. Das merke ich nicht nur an den Kommentaren sondern auch stark an den Aufrufzahlen. Auch wenn ich im ersten Halbjahr echt Gas gegeben habe und auch die Babypause über sehr präsent war. Der Blog läuft das Jahr und vor allem momentan etwas schleppend. Warum das genau so ist, weiß ich nicht. Die Vermutung liegt einfach daran, dass ich nicht mehr so viel Zeit und Liebe rein stecke oder einfach zu viel Babygedöns hier stattfindet. Aber momentan besteht mein Leben eben 24 zu 7 genau aus dem. Schnulli ist ein Fulltimejob und der Blog das kleine Stiefkindlein, dem ich aber dennoch viel Aufmerksamkeit widme … wohl aber eben nicht genug!

Aber dennoch ist der Blog auch weitergekommen. Ich habe tolle Momente gehabt, wie zum Beispiel die Fortsetzung der “Tipps und Tricks für Blogger“. Die kamen sehr gut an und es machte auch viel Spaß mein gelerntes weiterzugeben. Auch der Blogsommer war ein voller Erfolg, ein viel größerer wie ich dachte! Denn es waren weit über 500 Beiträge und ganz ehrlich, ich kam irgendwann nicht mehr hinterher alle zu lesen. Aber es war einfach toll, dass so viele sich beteiligten!

Mein QuietBook kam auch auf einigen Anklang und hat mir vor allem viel Spaß gemacht. Mein nächstes Jahresprojekt wir gehäkelt und da komme ich auch schon zu einer Erweiterung meines Bloggersortiments! Denn obwohl ich immer sagte, ich bin dafür zu doof! Es klappte während meiner vier Wochen Zwangsvercouchung sehr gut und ich häkle total gerne. Es sind schon viele schöne Stücke entstanden, die ich euch auch immer mal wieder zeigte!

Zum Jahresanfang gab es auch ein Probenähen von mir, den tollen Cardigan Lillith! Er machte mir so einige Schwierigkeiten und das noch dazu im ersten Trimester. Irgendwann ging er dann ohne die großen Größen online und ich zog im Punkte Probenähen selbst machen die Handbremse! Die Lust ist jetzt zwar wieder da, aber ich muss mir eingestehen, dass ich zeitlich noch nicht so weit bin um ein neues zu starten. Es liegen aber einige Dinge noch hier virtuell rum, die probegenäht werden könnten!

Ich habe aber auch selbst probe genäht und dabei eine ganz tolle Bekanntschaft gemacht! Denn ich durfte den BH#1 von Eva Marie probenähen … und daraus ist eine tolle Kommunikation entstanden. Außerdem durfte ich auch noch ihren Cardigan Caroly und das super tolle Kleid Roxy für sie nähen! Was für ein Spaß! Auch durch den Blogsommer habe ich noch ein paar neue Bekanntschaften geschlossen, gerade Ulrike von Ulrike’s Smaating ist mir auch sehr ans Herz gewachsen! Ihre tollen DIYs aus Dänemark und ihre Einzigartigkeit sind einfach toll! Auch Silke von Muckibär&Schneckenkind ist total lieb und gerade ihre Holzschilder-Arbeiten sind klasse!

Aber auch alte Bekanntschaften wurden weiter virtuell ausgebaut und haben sich zu virtuellen Freundschaften entwickelt. Es wird nicht nur übers Bloggen sich ausgetauscht sondern auch über private Dinge. Wir unterstützen uns viel und gerne und das ist das Wunderbare daran. Deshalb möchte ich vor allem drei Damen sehr danken: Sonja von The Crafting Café, die mir auch immer wieder Mut macht, mich zum Lachen bringt und meine Denkweisen auch mal anstößt. Susanne von Mamsell Su, die mich einfach immer wieder zum Träumen anregt und mich in eine Welt voller schöner Dinge lockt! Mich mit super tollen Applikatonsvorlagen verzaubert und mich zum Staunen bringt. Und auch Ellen von Ellen’s Schneiderstube! Denn sie hat mir diese Jahr auch oft viel Tipps gegeben und mir Ablenkungen mit ihren vielen Gartenbeiträgen geboten. Denn viel im Garten durfte ich ja dieses Jahr nicht machen…

Aber auch Andrea von Sonnenscheinhase, Ellen von Miss Ellis Nähblog und auch Julie von CeJoLie gilt ein großer Dank! Denn sie haben mich auf Facebook viel begleitet und ich habe sie auch so richtig lieb gewonnen.

Aber auch vielen weiteren muss ich DANKE sagen, Danke für ein tolles Jahr mit viel Support und viel Hingabe eurerseits. Verständnis auch. Die vielen Kommentare und Glückwünsche zur Geburt waren tolle und auch das Interesse danach an unserem kleinen Schnullertiger. Und das ohne süße Babybilder zu sehen! Danke!

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Viel erreicht habe ich, aber nicht alles! Mein YouTube-Jahresziel von 1.000 Abonnenten habe ich um etwas über 250 nicht geschafft. Es gab ein Sommerloch und da hing es einfach. Aber gut, ich habe mich verdoppelt! Das ist doch super, oder?!

Auch auf Instagram lief es super, wenn auch langsam! Aber ich habe mir da jetzt auch einen kleinen Stamm gesichert und Instagram ist wohl zu meinem Liebling 2017 geworden. Nach Pinterest, in das ich immer noch zu wenig Zeit investiere.

Meine besten Beiträge in 2017 waren übrigens diese hier:

  1. [Video] Wir nähen ein Bauchband für Schwangere (Belly belt)
  2. [RUMS] Schnittmustertest: Sockenliebe an den Füßen – ein alter Beitrag …
  3. [Video-Tutorial] schnellen Taschenorganizer nähen
  4. Nähen fürs Baby: eine ganze Rockers-Kollektion [(Fre)ebookvorstellung]
  5. Mein neues “GoLDSTüCK” ist da! – ein alter Beitrag … 
  6. Valentinstags-Special: Viele tolle DIY Ideen zum Valentinstag!- ein alter Beitrag … 
  7. Tutorial: Tulpenärmel nähen – ein alter Beitrag …
  8. Tutorial: Gemüsebeutel nähen – ein alter Beitrag …

Das beste Video das hier:

Und 2018?

Habe ich mir ein neues Jahrsprojekt vorgenommen. Es wir gehäkelt. Das stelle ich euch bald vor. Sonst habe ich nichts geplant und ich lasse das Jahr auf mich zukommen. Ich habe keine Erwartungen an YouTube und den Blog mit Zahlen gestellt.

Mein Wunsch ist es natürlich, das es wieder gut bergauf geht. Die ein oder andere Kooperation, die auch etwas Geld bringt wäre schön. Aber ich mache mir keinen Druck! Ich möchte das Jaht mit Schnulli genießen … und ich habe nur dieses Jahr mit ihm zu Hause! Alles was geht ist gut, und was nicht, eben nicht!

Einen Blogplan gibt es natürlich und ich möchte auch meine 3 Beiträge die Woche halten … und alle zwei Wochen das Video. Aber wenn es nicht klappt, dann nicht … in 2019 kann ich immer noch Gas geben! 😉

Ja, ich habe mich die letzen Wochen darauf besinnt … das Wesentliche im Leben und das ist momentan der kleine Mann auf meinem Schoß. Der fleißig versucht auch an die Tastatur zu kommen. *grins*

Und mit diesen Worten beende ich meinen Beitrag auch heute…. fast!

Denn ich sage noch ein Mal herzlichen Dank für 2017 und auf ein tolles Jahr 2018!

4 Kommentare

  1. Liebe Eva, ich finde du schreibst einen tollen Blog (ich komme oft mit Lesen und Kommentieren gar nicht hinterher) und hast in diesem Jahr mit dem Schnullertiger und deinem Blogbaby doch sooo viel erlebt und erreicht. Ich wünsche dir ein ausbalanciertes und glückliches Jahr 2018! Liebe grüße Ingrid

    1. Liebe Ingrid,

      vielen Dank! Es ist schön, dass ich immer so viele nette Stammleser habe. Und ich freue mich immer über jeden Kommentar von dir und den anderen!

      Dir auch ein glückliches neues Jahr!

      ❤️-lichst Eva

  2. Julie sagt:

    Auch ich wünsche dir und deiner Familie ein gesundes neues Jahr!
    Ich werde deinen Blog weiterhin verfolgen, egal ob sehr Baby lastig oder nicht! Ein Blog entwickelt sich eben mit dem Blogger selbst! Und momentan ist Schnulli dein Mittelpunkt! Und das ist auch gut so!
    Und ich freue mich auf unser gemeinsames Projekt!
    Lg Julie

    1. Liebe Julie,

      vielen Dank! Ja, so ist das wohl … es entwickelt sich so mit wie das Leben auch! Danke!

      ❤️-lichst Eva

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