Montag, 7. August 2017

[Tipps und Tricks für Blogger] 12 – Pinterest

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

heute ist vorerst wieder der letzte Beitrag meiner Reihe rund um „Tipps und Tricks für Blogger“! In Teil 12 dreht sich alles um Pinterest. Denn das kann so viel mehr, wie nur als Inspirationsquelle dienen!

Tipps und Tricks für Blogger * Pinterst * blog.kartoffeltiger.de

Tipps und Tricks für Blogger

Bisher haben ich mich für euch ja schon mit folgenden Themen beschäftigt:

  1. Allgemein
  2. Die Plattform
  3. Aufbau eines Blogposts
  4. Bilder
  5. Kooperationen und Sponsorings
  6. Mediakit
  7. Mehrwert
  8. Reichweite
  9. SEO
  10. Social Media Management mit kostenlosen Tools
  11. Instagram

Wie oben schon erwähnt geht es heute speziell um Pinterest. Das hat zwar auch wieder nicht direkt was mit dem Blog zu tun, aber es ist sehr hilfreich gleich bei mehreren Dingen! 😉 Heute geht es im speziellen um folgendes: Pinterest –  Was ist das, wie arbeitet es und du damit, was kannst du damit alles anstellen, tolle App für die Organisation von Pins, und so weiter! 🙂

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Pinterest – was ist das?

Pinterest ist ein soziales Netzwerk – wobei Pinterst sich selbst mehr als Bildersuche sieht und auch so gesehen werden möchte – in dem Nutzer Bilder mit Beschreibungen und Links an virtuelle Pinnwände (Boards) heften können.

Übrigens: Der Name Pinterest ist ein Zusammenspiel aus den englischen Wörtern pin – sprich anheften – sowie interest – also Interesse.

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Pinterest – wie funktioniert es?

Wie schon gesagt, ist Pinterest eine Bildersuche auf der Bilder gepinnt werden. Alle Nutzer können diese Bilder sehen (insofern sie öffentlich sind) sowie dann auch teilen (bei Pinterest heißt das repinnen). Außerdem kannst du deinen Gefallen daran mit einem Herz ausdrücken, es kommentieren und seit diesem Jahr auch eine Bewertung zu Tutorials geben sowie mitteilen, ob du es ausprobiert hast und auch ein eigenes Bild davon anhängen.

Die Pins, also die Beiträge die dort geteilt werden, können sowohl öffentlich auf Boards als auch nicht öffentlich auf sogenannten Secret Boards gespeichert werden. Dabei ist es egal ob du einen Pin repinnst  oder eigene Pins auf deine Boards pinnst (also teilst). Beide Varianten sind möglich.

Du kannst Nutzern folgen oder auch nur einzelnen Boards der Nutzer. Es gibt ein Dashboard, auf dem nach deinen Interessen (auf Grund deiner Sucheranfragen, Pins und Repins sowie den Pins derer denen du folgst, etc.) dir weitere interessante Pins angezeigt werden.

Außerdem gibt es Gruppenboards, auf die man gemeinsam pinnen kann. Dies ist eine tolle Sache und gerade bei Bloggern sehr beliebt. Aber Pinterest ist nicht nur für Privatpersonen ausgelegt – auch Firmen kommen hier auf ihre Kosten! Denn es gibt private Accounts sowie Unternehmensaccounts.

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Pinterest – wie kannst du es für dich als Blogger nutzen?

Ich selbst habe Pinterest zu nutzen begonnen als Inspirationsquelle und auch zum Suchen nach neuen Tutorials und Anleitungen, nach denen ich nähen konnte. Später dann habe ich auch begonnen meine eigenen Beiträge dort zu pinnen und auch Secret Boards anzulegen, auf denen ich Ideen für Beiträge, Videos oder auch Themen pinne, die eben (noch) nicht für jeden sichtbar sein sollen. Seit diesem Jahr nutze ich auch aktiv Gruppenboards!

Inspirationsquelle

Nutze Pinterest für dich als Inspirationsquelle! Es gibt sooo viele tolle Pins aus jedem Bereich des Lebens. Es ist unmöglich, dass dich da etwas nicht inspiriert!

Reichweitenerhöhung

Erstelle dir Boards speziell zu deinen Themengebieten deines Blogs (bei mir ist es DIY, nähen, basteln, Food und neu auch häkeln) und pinne deine Beiträge in Form eines Bildes mit dem Link und einem kleinen Text auf den passenden Boards dann.

Secret Boards

Schaffe dir DEIN Ideenboard für kommende Beiträge! Egal ob du darauf repinnst oder zum Beispiel eigenen spontane Idee aufschreibst, fotografierst und dort pinnst – es ist einfach eine nützliche Gedächtnisstüze und du brauchst KEIN anderes „Tool“ dafür! 😉

Vernetzen

Vernetze dich auf Pinterest mit anderen Bloggern, mache mit bei Gruppenboards und erhöhe so auch deine Reichweite und Zielgruppe! 😉

Aber es gibt natürlich noch 1.000 andere Möglichkeiten, wie du es nutzen kannst! Es ist einfach ein richtig cooles Ding und ich persönlich liebe es! Alleine schon das Stöbern darin – einfach traumhaft schön! 🙂

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Pinterest – Tipps zum erfolgreichen Pinnen

Ich möchte dir auch noch ein paar Tipps zum erfolgreichen Pinnen auf Pinterest mit auf den Weg geben. Denn alleine mit einem „normalen“ Bild aus deinem Beitrag schaffst du nicht so viel Aufmerksamkeit wie mit speziellen Formen deiner Bilder! 😉

Pinne im Hochformat

Pinterest ist eigentlich für Bilder im Hochformat ausgelegt und diese erscheinen auch wesentlich größer auf dem Dashboard! Deshalb sollten deine Pins auf Pinterest auch im Hochformat sein!

Ein Beispiel dafür ist das Bild ganz am Ende des Beitrags! 😉

Pinne auch im Widescreen

Was ich damit meine?! Das ist ein Bild im Breitbildformat! Aber bitte nicht ins Horizontale sondern Vertikale wachsen! 😉 So mega lange Bilder erhöhen die Aufmerksamkeit extrem! ,

Ein Beispiel dafür mein Widescreen-Bild zum HeadphoneKeeper:

Video-Tutorial_HeadphoneKeeper_Freebook_blog.kartoffeltiger.de_7.png

Pins mit Text

Klingt komisch – aber Pins mit Text kommen besser an! Nicht viel Text … nur ein bisschen … 😉

Ein Beispiel hierfür ist mein Bild vom Beitrag „Babyleicht(es) Outfit“:

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Boards richtig benennen

Das ist auch etwas, was wichtig ist! Schaue, dass deine Boards schön benannt sind. Sie sollten einen passenden Titel haben und am Besten so betitelt sein, dass der Besucher auf deinem Profil sich gut zurecht findet!

So kannst du zum Beispiel als erstes das Überthema betiteln, dann etwas mehr ins Detail und ggf. noch eine Unterkategorie.

Was ich damit meine?! Zum Beispiel meine Boards zu den Themen „nähen“ sind folgendermaßen sortiert!

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Sie beginnen alle mit der Kategorie „nähen“ und dann nach dem Stern, um welche Unterkategorie! Zum Beispiel Applikationen, Baby- und Kinderkleidung, Damenkleidung, Kissen, Spielsachen, Taschen, etc.

Noch mehr Tipps für dich

Ich kann dir für noch mehr hilfreiche Tipps rund um Pinterest und einen erfolgreichen Auftritt dafür sowie für deinen Blog sehr die kostenlose Pinterest-E-Mail-Challenge von Caroline Preuss ans Herz legen! Da bekommst du eine Woche lang jeden Tag eine E-Mail mit Tipps zum Umsetzten. Außerdem kommen hin und wieder auch weitere hilfreiche Mails. Sehr, sehr cool und da habe ich wohl am Meisten gelernt. Wenn auch bei weitem noch nicht alles umgesetzt!

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Pinterest – Tools

Noch ein paar Tools zu und überwiegend von Pinterest gefällig?!

Rich Pins

Ist nicht direkt ein Tool sondern eine besondere Form des Pinnens, aber Pinterest bietet es eben selbst als Tool an!

Rich Pins stellen zusätzliche Informationen über eine Idee zur Verfügung, da sie mehr Details direkt auf dem Pin anzeigen. Es gibt vier Arten von Rich Pins: Artikel-, Produkt-, Rezept- und App-Pins.

Zitat von Pinterest selbst

Rich Pins sind vor allem gerade für Blogger oder fürs Business interessant! Du als Blogger wirst vor allem Aritkel-Rich Pins erstellen und dein Artikel-Rich Pin zeigt dann eine Überschrift, dich als Autor und eine Beschreibung der Artikels an.

Mehr zu Rich Pins und wie du diese erstellst gibt es hier bei Pinterest.

Pinterest Web Analytics

Auch sehr praktisch und das nutze ich tatsächlich erst seit letzter Woche! Statistiken deinen Profils! Das geht allerdings nur als Unternehmensprofil, aber als Blogger bist du ja quasi ein Unternehmen und es ist weiterhin komplett kostenlos für dich!

Mit Pinterest Analytics können Sie sehen, welche Pins Nutzern gefallen und welche Inhalte sie sich von Ihrer Website merken. So erfahren Sie, was sich Ihre Zielgruppe wünscht. Sie benötigen lediglich ein Unternehmensprofil, um loszulegen.

Zitat von Pinterest selbst

Mehr zu Pinterest Web Analytics und wie du ein Unternehmenskonto anlegen kannst hier bei Pinterest.

„Merken“-Button

Auch Pin-Button genannt! Das ist auch etwas nützliches und du kannst und solltest es auf deinem Blog einbauen! Mit diesem Merken-Button können deine Leser Bilder auf deinem Blog bei sich auf Boards pinnen.

Das ist kostenlose Werbung für deinen Blog und deine Leser können so spannendes für sich für später speichern!

Mehr zum „Merken“-Button und wie du diesen auf deinem Blog einbinden kannst hier bei Pinterest. Außerdem gibt es auch ein Plugin für WordPress, welches ich dir ans Herz legen kann! Dort kannst du auch ein eigenes „Merken“-Button-Symbol für dich anlegen, welches passend zu deinem Blogdesign ist! 😉

Widget Builder

Außerdem bietet Pinterest selbst die Möglichkeit verschieden Widgets, die du dann auf deinem Blog einbinden kannst, zu erstellen!

Du kannst direkt auf Pinterest Widgets für folgende Bereiche anlegen: „Merken“-Button, „Folgen“-Button, Pin-Widget, Profil-Widget sowie Pinnwand-Widget.

Mehr zum Widget Builder hier bei Pinterest.

externes Tool – tailwind

Dieses externe Tool nutze ich seit Kurzem für mich, da es das Pinnen auf deinen eigenen Boards extrem erleichtert! Du kannst ein Bild so schnell auf mehreren Boards pinnen. Extrem praktisch, wenn du eben auf eigenen Boards und Gruppenboards pinst. Und Zeit sparen lieben wir doch alle! 😉

Tailwind ist an und für sich für 100 Pins kostenlos, aber es gibt die Möglichkeit Freunde einzuladen und ihnen einen kostenlosen Monat zu schenken … wenn deine Freunde das nutzen, bekommst du selbst einen kostenlosen Monat zurück! Und deshalb würde ich euch bitten wenn ihr euch für Tailwind interessiert meinen kostenlosen Monat für euch zu nutzen und mir als kleines Dankeschön dafür und für den Tipp einen weiteren kostenlosen Monat zu ermöglichen! 😉 HIER geht es zum kostenlosen Monat für dich – und mich!

Das Tool bietet aber noch weit mehr als nur das schnelle Pinnen! Mehr Infos zu Tailwind findest du hier.

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So, das reicht jetzt aber! Auch wenn ich das ein oder andere jetzt bestimmt vergessen habe … oder noch ergänzen könnte! Oder vielleicht kannst du dazu ja auch was ergänzen? Oder hast noch Fragen? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare oder eine E-Mail! 😉

5 Kommentare

  1. Jana Herber sagt:

    Das war sehr, sehr interessant für mich. In meinem Kopf muss ich erst mal alle Informationen sortieren und schrittweise umsetzen. Weißt ja, liebe Eva, dass bei mir alles etwas länger dauert. Man lernt nie aus. Vielen herzlichen Dank, alle deine Tipps aus dieser Blogger-Tipp-Serie sind für mich sehr interessant und hilfreich.

    Alles Gute für dich und den kleinen Schnullertiger. Passt gut auf euch auf.
    Liebe Grüße, Jana

    1. Liebe Jana,

      es freut mich, dass es dir geholfen hat! Und ja, mach alles Schritt für Schritt. So habe und mache ich es ja auch! 😉

      ❤️-lichst Eva

  2. sonja sagt:

    Liebe Eva,

    einiges war mir bereits bekannt, aber gerade bei den Plugins für wordpress kenne ich mich bislang ja gar nicht aus. Vielen dank für deine Empfehlungen!

    Vom Rechner aus werde ich tailwind mal ausprobieren.
    Auch rich Pins will ich auf meinem neuen blog installieren, bei Blogger geht das glaub ich gar nicht…?

    Lieber Gruß und vielen Dank für deine Tipps! Auch die email-challenge kannte ich noch nicht.

    Sonja

    1. Liebe Sonja,

      ja, die Plugins … was ich da schon alles getestet habe! 🙂 Aber ich kann dir da gerne noch ein paar empfehlen, die echt gut sind! 😉

      Tailwind finde ich gut, aber ehrlich gesagt möchte ich mir da dann auch kein Kontingent zukaufen … einfach, weil ich für sowas kein Geld ausgeben will …

      RichPins gehen nicht bei Blogger?! Oh, das wusste ich jetzt zum Beispiel nicht! Aber gut möglich … ist ja ein google-Produkt und da geht manchmal so einiges nicht! 😉

      ❤️-lichst Eva

  3. vivolavita sagt:

    Danke für deine Info, ich habe mir auch gerade das Plugin für WordPress installiert. mal sehen was es so bringt. Bin gespannt!
    Herzliche Grüsse aus Stockholm Vivo

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