Donnerstag, 25. August 2016

RUMS: Yee-haw! Mein neues „Cut a swell“-Kleid!

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

oder sollte ich lieber „yee-haw!“ sagen?! Denn heute zeige ich euch, was ich aus weiteren Traumstöffchen von Monkeys & Pumpkins gemacht habe!

Und warum jetzt der Cowboy-Gruß, fragt ihr euch?! Gaaaanz einfach! Irgendwie schaut mein daraus gezaubertes Kleid irgendwie nach Cowgirl aus! Dazu jetzt noch die passenden Westernstiefel und den Stetson und schon würde ich auf jeder Schäunenparty eine richtig, richtig gute Figur machen! Deshalb auch der Begriff „Cut a swell“-Kleid! 🙂

Denn „cut a swell“ ist nicht der Name des Schnittes! Nein, der ist nämlich Clyde und den stelle ich euch im Schnittmustertest HIER näher vor! Sondern heißt im Cowby-Slang einfach nur „eine gute Figur machen“!

Zugegeben, etwas selbstkritisch bin ich mit der oberen Partie des Kleides schon ein bisschen gewesen, weil irgendwie zu viel Stoff seitlich der Brust und zu wenig unter dem Arm ist. Aber das sehe wohl nur ich so im angezogenen Zustand! Mir wurde versichert, dass man das so sonst gar nicht sieht! Also glaub ich doch mal einfach der Person! 😉 Egal, denn anziehen werde ich es so oder so! 🙂

Denn der „Smell of countryside“ und der „dotty peachy“ machen sich gemeinsam einfach nur toll! Und nein, das sind keine neuen Cowboy-Ausdrücke sondern die Namen der Stoffe! 🙂 Eigentlich war das Kleid ja etwas anders gedacht, es sollten nämlich nur an den Ärmeln den pfirsichfarbenen Stoff „dotty peachy“ haben und das ganze Kleid sonst aus „Smell of countryside“ bestehen. Aber irgendwie hab ich mich da beim Bestellen total verrechnet und nicht drangedacht, dass der Stoff ja einen Musterlauf hat… *räusper*

So konnte ich nicht asymetrisch zuschneiden und es hat für oben einfach nicht mehr gereicht, egal wie ich gedreht und gewendet habe! Da ich die Ärmel aber schon zugeschnitten hatte, habe ich mich dann auch mit dem „Dotty peachy“ echt schwer getan! Das Rückenteil habe ich dann nicht im Bruch sondern aus zwei einzelnen Teilen mit Nahtzugabe zugeschnitten und zusammengenäht!

Da hatte ich echt ein paar „Blow ups!“ und nein, damit sind nicht die Teerdecken-Platzer gemeint, sie so oft im Sommer auf den Autobahnen vorkommen sondern heißt im Cowboy-Slang einfach nur Wutanfall! 🙂

Die Ärmel habe ich dann übrigens mit Framilon auf die richtige Länge gekräuselt und nicht mehr so wie beim ersten Mal nach der Anleitung gemacht. 🙂 Hat gut funktioniert und sieht auch besser aus!

Alles in allem habe ich aber einfach das Gefühl, dass der Schnitt Clyde einfach für Jersey nicht so gut geeignet ist, wie ich dachte. Denn er geht ja für beides feste und dehnbare Stoffe! Ich finde, dass der Jersey einfach nicht luftig-leicht genug für das Kleid ist! Und das liegt nicht an den Stoffen, denn die sind richtig, richtig cool und so weich! *schwärm*

Jetzt zu den Bildern, die ich … nicht im Country-Style sondern eher im Afrika-Look gemacht habe! 🙂 Und nicht wirklich sooo toll sind, aber ich habe einfach nicht die Zeit für neue gehabt! 🙁 Die Woche ist echt vollgepackt bis oben hin!

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Wenn ihr übrigens mehr Cowboy-Slang wollt, dann schaut mal HIER! Ist echt lustig zu lesen! 🙂 Denn ich bin KEIN Cowgirl, die nur in diesem Slang redet! *lach*

Wie gefällt euch denn mein neues Kleid? Und was sagt ihr zum Oberteil? Sieht es gut aus, oder zu bullig? Falsch genäht ist es nicht, ich hab es mit dem anderen verglichen …. und das ist genau so, da sieht man es aber einfach nur noch so… dank des luftigen Stoffes.

signatur

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Und ab damit zu RUMS und den Montagsfreuden

2 Kommentare

  1. Andrea Bredemus sagt:

    Wow super chic,….tolle Stoffe…LG Andrea

    1. Liebe Andrea,

      vielen Dank!

      ♥-lichst eVa

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