Montag, 20. Juni 2016

Rezept: Holunder-Sirup

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

letzte Woche habe ich euch ja schon ein leckeres Rezept aus Holunder vorgestellt, die Holler-Kiacherl! Heute möchte ich euch einen anderen Klassiker aus Holunderblüten vorstellen. Den Holunder-Sirup!

elder-1440094_1280.png

Wir machen unseren Holunder-Sirup jedes Jahr selbst, denn er schmeckt einfach besser, hat keine Zusatzstoffe und wir wissen genau, dass da richtiger Holunder dran war und kein Geschmacksstoff. 🙂

Und er ist auch so schnell gemacht, dass man das auch wirklich jeden Früh-Sommer selbst machen kann!

Ihr benötigt:

Zutaten für 1,5 Liter Sirup:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 Kilo Zucker
  • 12-13 Holunder-Blütendolen
  • 1 Päckchen Zitronensäure oder Saft einer halben Zitrone

Küchenutensilien:

  • Kochtopf
  • Massbecher
  • Schöpfkelle
  • Trichter
  • Fläschchen für den Sirup

So wird’s gemacht:

  1. Gebe das Wasser und den Zucker in den Kopf und löse den Zucker darin auf. Koche ihn anschließend auf, bis er den Siedepunkt erreicht. Also gerade zu kochen beginnt.
  2. Schalte den Herd aus und gebe die Blütendolen hinein. Diese solltest du vorher ausklopfen und auf Ungeziefer kontrolliert haben. Auswaschen empfehle ich nicht, da die Pollen so verloren gehen.
  3. Jetzt lässt du es mindestens 12 bis 24 Stunden ziehen.
  4. Danach entfernst du die Dolen und kochst den Sirup noch einmal auf. Wenn er kocht, schaltest du den Herd wieder aus.
  5. Fülle nun den noch heißen Sirup mit Hilfe des Trichters in die Fläschchen und verschließe diese. Ich empfehle dir, die Fläschchen dann in Decken oder Handtücher eingehüllt, langsam auskühlen zu lassen.
  6. Den Sirup solltest du dann kühl und trocken lagern und die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufheben.

black-elderberry-474752_128.png

Dies ist natürlich nur eine Art, Sirup zu machen! Man kann auch die Dohlen vor dem Aufkochen des Zuckers im Wasser über Nacht ziehen lassen. Aber wir machen es schon seit Jahren so und uns schmeckt er so sehr gut! 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und genießen!

signatur

2 Kommentare

  1. Karin sagt:

    Hallo Eva – danke fürs Rezept. Ich mache auch immer Hollersirup selbst – aber bei meinem Rezept muss der 3-4 Tage stehen. Werde deines nächstes Jahr ausprobieren. Geht ja viel schneller als bei mir 🙂
    LG
    Karin

    1. Hallo Karin,

      dann bin ich schon gespannt, wie dir dieses dann schmeckt und gelingt! 🙂

      <3-lichst eVa

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.