Sonntag, 22. Mai 2016

Tipps & Tricks für Blogger: 2. Die Plattform

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

letzten Sonntag habe ich mit meiner neuen Reihe „Tipps & Tricks für Blogger“ gestartet, dort habe ich euch erst Mal allgemeines und wichtiges für Neu- und Jung-Blogger vorgestellt! Auch dort habe ich euch schon kurz die verschiedensten Arten der Blog-Plattformen kurz vorgestellt. Heute möchte ich diese noch näher ausführen und vorstellen!

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Ich selbst habe im Oktober 2014 mit Blogger, das ist die Plattform die zu Google gehört, angefangen und bin dann im Mai 2016 zu WordPress per Self-Hosting umgezogen. Deshalb kann ich euch auch gut etwas zu beiden Plattformen erzählen. Es gibt aber auch noch sehr viele andere Plattformen, z. B. über Jimdo, blogger.de, blog.detwoday.net. Darüber hinaus gibt es auch Micro-Blogging Plattformen wie z. B. tumblr. All diese Plattformen sind, bis auf ein paar Gadgets, überwiegend kostenlos.

Über Jimdo, blogger.de, blog.de sowie twoday.net kann ich selbst euch nicht viel dazu sagen. Ich kenne eine junge Bloggerin (Susi von „Susinäht„), die über Jimdo einen Blog erstellt hat und noch sehr frisch beim Bloggen ist. Vielleicht kann sie euch in den Kommentaren oder auf ihrem Blog oder im geplanten Gastbeitrag (?!) mal etwas mehr zu dieser Plattform erzählen? Aber die anderen sind mir überwiegend unbekannt!

Die Google-Plattform Blogger.com

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Blogger gibt es seit 1999 und ist somit eine der ältesten Plattformen. Sie wurde 2003 von Google aufgekauft und somit hat jeder, der einen Google-Mail-Account hat oder nutzt auch automatisch einen Bogger-Account.Blogger bietet viele Google-Vorteile, wie das direkte Arbeiten mit Google Fotos, schnelle YouTube-Video-Einbindung, einfaches Einbinden von AdSense, etc.

Aber leider ist Blogger auch sehr nachteilig, da es nur wenige Themes oder Tamplates gibt (also das Aussehen des Blogs) sowie auch nur eingeschränkte Gadgets, die aber keine PlugIns sind.

Ein paar Fakten zu Blogger:

  • kostenlose Anmeldung durch Google-Konto
  • Erstellung geht sehr einfach und schnell, da man einfach nur auf „Neuen Blog“ klickt und Titel sowie URL auswählen muss
  • Übersicht derSeitenaufrufe und Sidebar mit allen wichtigen Features sind vorhanden
  • klares Design und leicht zu handhaben, auch für Leute, die wenig Ahnung von HTML und CSS haben
  • begrenzte Auswahl an Templates, die sich auch durch mit HTML und CSS verändern lassen
  • Gadgets werden angeboten, keine Plugins
  • Vernetzung durch „Google Friend Connect“ und somit Leser gewinnen
  • App für Android und iOS
  • Automatisches publizieren auf Googlenach Veröffentlichen eines Posts möglich, auf Facebook, Twitter und Co. jedoch nicht möglich
  • Monetarisierung über AdSense möglich

Wie schon erwähnt habe ich mit Blogger.com begonnen, einfach deshalb WEIL es direkt am Google-Konto anhängt. Es ist gerade für die Anfänge sehr einfach und schnell zu handhaben und bietet gerade für kleine und neue Blogs erst Mal genug Entfaltungsmöglichkeiten. Große Blogger, die sich von der Masse abheben wollen, verwenden es aber meist irgendwann nicht mehr. Die Funktionen sind ab einem bestimmten Punkt einfach zu wenig und nicht mehr ausreichend! So war es auch bei mir. Außerdem hat mich bei Blogger einfauch auch die Hilfe genervt. Diese war veraltet und nicht wirklich aussagekräftig. Ein schönes und von der Masse abhebendes Blog-Template gab es nicht wirklich. Und im Echtbetrieb am HTML rummurksen wollte ich nicht unbedingt!

WordPress

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WordPress ist das erfolgreichste Publishing-System, mit dem nicht nur Blogs sondern auch Shop-Systeme kostenlos betrieben werden können. Über WordPress.com könnt ihr euch einen kostenlosen WordPress-Blog anlegen und das dortige CMS nutzen. Die Blog-URL ist dann auch eine Subdomaine von WordPress.com (also EUREN-NAMEN.wordpress.com). Es gibt aber auch die Möglichkeit über WordPress.org eine eigene und selbst gehostete Seite anzulegen, so wie ich es mache und dann eben auf das .wordpress.com zu verzichten. Dies ist aber mit mehr Aufwand und auch Kosten verbunden, da man einen eigenen Webspace bei einem Webhost anmieten und auch bezahlen muss. Wer einfach nur bloggen und keine Kosten dabei haben möchte, ist somit auf WordPress.com besser aufgehoben.

WordPress hat extrem viele PlugIns, Designes und Funktionen, die man überwiegend kostenlos nutzen kann! Da kann kein anderer Dienst mithalten!

Ein paar Fakten zu WordPress:

  • WordPress.com: Die Anmeldung erfolgt per Username, E-Mail und Passwort. Für den Blog benötigt man noch eine Blog-Adresse und den Blog-Name.
  • WordPress.com: Es sind 3 GB Speicherplatz kostenlos, für knapp 100 Dollar pro Jahr bekommt man 13 GB Speicherplatz sowie den Support.
  • WordPress.org: Der Download des CMS über WordPress.org ist kostenlos, aber wie schon erwähnt muss man Kosten für den Host und auch die Domain bezahlten. Die Preise hier sind ganz unterschiedlich und vom Anbieter abhängig. Die Installation des CMS ist für nicht technisch Versierte allerdings nicht so einfach!
  • Der Zugriff auf das Dashboard erfolgt über die Blog-URL mit dem Zusatz /wp-admin, sowie das anschließende Einlogen mit seinen Benutzerdaten.
  • Das Dashboard kann ganz individuell auf deine Bedürfnisse und Wünsche mit Widgets und PlugIns angepasst werden. Es gibt unendlich viele Optionen zum Erstellen von Posts, Seiten, Kommentaren, Historien, Funktionen, etc.
  • Es gibt sehr viele Templates, die sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig sein können. Diese kann man individuell auf seine Bedürfnisse anpassen, auch als Laie. Außerdem kann man auch das HTML und CSS super anpassen. aber hierfür benötigt man natürlich die technischen Kenntnisse dazu. Als Laie sollte man da lieber die Finger von lassen! 😉
  • Es gibt auch ein E-Commerce, welches WooCommerce heißt. Mit diesem kann man seinen eigenen Shop mit kompletter Produkt-, Kunden- und Bestellverwaltung kostenfrei (Hosting und Domain nicht inbegriffen) betreiben.
  • Zum Publizieren auf Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn und Co. gibt es diverse PugIns, die installiert werden können.
  • App für Android, BlackBerry und iOS

Ich persönlich LIEBE WordPress nach anfänglicher Schwierigkeit sehr! Ich habe meinen Blog nun über einer eigenen Domain und Host laufen und bin mehr als zufrieden damit! Allerdings habe ich zur Installation des CMS sowie auch bei der Anpassung und Bearbeitung des Designs, Templates, HTMLs und CSS Hilfe von meinem Mann gehabt. Er macht das beruflich und für ihn war das alles somit kein großes Ding! Aber ohne ihn wäre es nicht gegangen bzw. es hätte halt nicht so gut ausgesehen, wie es das jetzt tut!

Toll finde ich auch, dass man die Templates als Vorschau mit dem Blog-Content ansehen kann, ohne in den Echtbetrieb einzugreifen. Das Template kann man schnell so anpassen, dass man es dann ohne große Mühe im Echtbetrieb einbinden kann. Das CSS und HTML in bestimmten Design-Abweichungen kann man dann auch unauffällig noch im Echtbetrieb durchführen! Einfach toll!

Rückblickend betrachtet, würde ich jedem empfehlen zu WordPress zu gehen. Am Anfang vielleicht über die Subdomain und später kann mann dann ja auch auf eine eigene Domain und Host umziehen! Es bietet so viele Vorteile, da kann Blogger wirklich nicht mithalten!

Die Micro-Blogging Plattform Tumblr

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Tumblr ist eine Mischung aus Blog und SozialMedia-Plattform. Sie wurde 2007 gegründet und wird von rund 200 Millionen Benutzern verwendet. Diese sind überwiegend Teenager und junge Erwachsene, bei denen vor allem die Community im Vordergrund steht und nicht unbedingt der Inhalt der einzelnen Blogposts. Alle, denen kurze Blogposts mit wenig Inhalt und das schnelle und viele Rebloggen wichtig ist, sind dort gut augehoben.

Ein paar Fakten zu Tumblr:

  • schnelle und kostenlose Anmeldung mit eine E-Mail Adresse, Passwort und Usernamen
  • Premium-Templates kosten jedoch extra
  • News-Feed der abonnierten Blogs
  • einige Content-Optionen (Einfügen von GIFs, Videos, Audio möglich)
  • individuelle Anpassungen in HTML und CSS möglich
  • Widgets und Plugins: Angebot ist sehr gering
  • App für Android, iOS und Windows

Ich selbst habe auch einen Tumblr-Account seitdem ich bei WordPress bin, jedoch nur um meine Blogposts dort zu publizieren und meine Reichweite zu steigern. Mir persönlich gefällt die Plattform nicht und ich finde sie unübersichtlich und überladen! Aber das ist meine persönliche Meinung! 😉

Das war es mit den heutigen „Tipps & Tricks für Blogger“ auch wieder und den nächsten Beitrag der Reihe gibt es dann nächsten Sonntag!

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11 Kommentare

  1. InaMaka sagt:

    Hallo meine Liebe,
    Finde das sehr interessant und bin selbst total von WordPress begeistert. Allerdings gibt es blog.de seit Dezember nicht mehr. Das war einer der Gründe, warum ich zu WordPress und eigener Domain kam. 😊
    Liebe Grüße
    Ursula

    1. Hallo Ursula,

      Aha, gut zu wissen! Die Seite geht noch aber und deshalb ist es auch in der Aufzählung gelandet. Aber ich sagte ja schon, dass ich mich mit den anderen genannten nicht auskenne und deshalb auch nix dazu sagen kann… 😂

      Und warum haben sie es eingestellt? Weißt du das?

      <3-lichst eVa

  2. Johannes sagt:

    Wieder sehr interessant!
    Danke für die vielen Tipps! Und das in nur zwei Posts! 🙂
    Vielleicht wage ich mich dann noch mal ran…

    LG Johannes

    1. Lieber Johannes,

      es freut mich, dass auch dieser Post interessant ist! Wag dich nur ran, wenn es dir nicht taugt, kannst du ja auch wieder aufhören.
      Es ist ja kein Zwang, dass du den Blog dann behalten und füllen musst! 😉

      <3-lichst eVa

      1. InaMaka sagt:

        Oh ja Johannes ein Blog von dir wäre sicher ganz toll. Trau dich nur 🙂 Du kannst ja das kostenlose Angebot von WordPress ausprobieren und dann siehst du wieviel Spass dir das macht 🙂
        Liebe Grüße
        Ursula

        1. Und Ursula und ich helfen dir bei Fragen so gut wir eben können 🙂

          1. InaMaka sagt:

            Genau EvA, zusammen sind wir stark! 😉

          2. Johannes sagt:

            Oh ihr seid ja lieb ihr beiden 😘
            Danke für die „mutmachenden“ Worte!

          3. Gerne doch, mein Lieber! <3

  3. Betty sagt:

    Vielen Dank für die vielen guten Infos. Ich habe mich so gefreut das du zu dem Thema schon zwei Posts geschrieben hast.
    Bei mir ist es leider so, das ich mit viel unwisssen ausgestatte bin und auch diese Computersprache oft nicht verstehe. Also wurschtel ich mich so durch.
    Ich würde gene mal einen Workshop besuchen!

    1. Liebe Betty,

      gerne doch und ich freue mich, dass dir die Reihe gefällt! Viel Spaß weiterhin beim Bloggen und testen! Du schaffst das schon! 😉 Und ja, so ein Kurs wäre mal was. Aber für HTML und CSS wird ein einzelner Kurs nicht ausreichen, das ist schon ganz schön umfangreich!

      <3-lichst eVa

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