Donnerstag, 18. Februar 2016

Rezept: Rouladen a la Mama!

Hallo meine lieben Nähbegeisterten,

heute gibt es mal wieder ein Rezept aus dem KaRToFFeLTiGeRschem Familienkochbuch! Genauer gesagt: Rinderrouladen mit Blaukraut und Salzkartoffeln! Diese feine Leckerei gab es bei uns am Valentinstag und auf google+ habe ich ein Foto während des kochens gepostet. Es kam auch promt eine Mitess-Einladung, welche aber dann doch zu spät gelesen wurde und alles schon vertilgt war. Damit Annette aber nicht leer ausgeht und sie doch etwas davon hat, bat sie mich um das Rezept. Welches sie auch promt bekommen hat – und ihr jetzt auch! 😉


Dieses Rezept ist so, wie es schon meine Oma gekocht hat, meine Mutter kocht und ich eben auch. Also ein Mehrgenerationen-Rezept, welches immer von einem zum anderen weitergegeben worden ist. Es gibt viele verschiedene Arten, wie man solche Rouladen machen kann … das ist eben unsere Art! 😉

Ihr benötigt für 4 Personen:

  • 8 magere Rinderrouladen (bitte am Besten vom Metzger, da der diese richtig schneidet!)
  • 16 Streifen Bacon bzw. Frühstücksspeck
  • Essiggurken
  • (mittel)scharfer Senf
  • süßer Senf
  • 750 g Kartoffeln
  • 500 g Blaukraut (am Besten schon vorgekochtes aus dem Glas)
  • 200 ml Rotwein
  • 1,5 l lauwarmes Wasser
  • Bratensoße
  • Raps- oder Sonnenblumenöl (KEIN Olivenöl)
  • Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch und was ihr sonst noch so zum Würzen wollt

außerdem:

  • einen kleinen Topf für das Blaukraut
  • einen mittleren Topf für die Kartoffeln
  • eine Schmorpfanne für die Rouladen
  • Küchenbestek wie Zange, Löffel, etc.
  • Schaschlikspiese, Rouladenspieße oder Zahnstocher

Und so geht’s:

Rouladen:

  1. Nehme dir das Rouladenfleisch, wasche es ggf. noch einmal kurz mit kaltem Wasser ab und tupfe es trocken und lege es dir dann auf ein Brett. Jetzt salzt und pfefferst du das Fleisch nach belieben – nicht zu viel und nicht zu wenig – nur auf der obereren Seite der Roulade.
  2. Nun kommt ein Teelöffel (mittel)scharfer Senf sowie ein Teelöffel süßer Senf auf die Roulade. Der Senf wird gut in die Roulade eingestrichen
  3. und darauf kommen dann zwei Scheiben Bacon, diesen könnt ihr auch gerne in der Länge halbieren sowie ein bis zwei Essiggurken in Scheiben geschnitten darauf (kommt auf die Größe an).
  4. Jetzt kommt der knifflige Teil – das Ding muss gerollt und seitlich eingeklappt werden, so das nichts herausfallen kann sowie mit den Spießen fixiert werden. Dafür schlag ihr euch erst mal die langen Seiten etwas ein und rollt dann von einer kurzen Seite die Roulade ein. Mit den Spießen versucht ihr nun die Roulade so gut wie möglich zu fixieren, dass diese beim Braten und Kochen nicht wieder auseinander fällt.
  5. Das macht ihr nun mit den ganzen Rouladen so – eine bazelige Angelegenheit, die sich aber am Ende lohnt! 😉
  6. Nun benötigt ihr die Schmorpfanne. Tut etwas Öl in die Pfanne und erhitzt diese. Die Rouladen kommen nun in die Pfanne und werden rundherum scharf angebraten. D. h. bis sie schön braun sind aber nicht schwarz! Ggf. läuft euch der Senf nun etwas raus, das macht aber nichts. Danach kommen die Rouladen wieder aus der Pfanne.
  7. Das in der Pfanne wird nun die Grundlage eurer Soße und gibt es entscheidenden Geschmack. Löscht das Ganze nun mit dem Wein ab und rührt es kurz auf. Dazu kommen dann nochmal ein bis zwei Löffel von beiden Arten Senf sowie ca. ein Liter Wasser und die Bratensoße (ich verwende gerne die von Gefro, da diese ohne den ganzen “Schund” ist). Das Ganze mit Muskat, Salz, Pfeffer, Knoblauch, etc. abschmecken und kurz aufköcheln lassen.
  8. Jetzt kommen die Rouladen wieder in die Pfanne und ihr lasst das ganze auf kleinerer Stufe eine Stunde köcheln und ziehen. Zwischendurch immer mal drehen, so dass alle Seiten immer wieder Soßenkontakt haben.(WICHTIG: sonst schmeckt es einfach nicht so gut!)
Die Zeit dazwischen könnt ihr nun wunderbar für Blaukraut und Kartoffeln verwenden. Fangt am Besten mit dem Blaukraut an:

Blaukraut:

Ich kaufe immer schon das vorgegarte Blaukraut, am Liebsten von Kühne aus dem Glas. Das ist aber Geschmackssache! Auf dem Glas steht, nur noch erwärmen – fertig! Aber so leicht mache ich es dem Kraut nicht … 🙂

  1. Gebt das Kraut in den kleinen Topf und gebt ca. 200 ml Wasser dazu sowie zwei Lorbeerblätter.
  2. Das Ganze lasst ihr jetzt ebenfalls auf kleiner Stufe warm werden für ebenfalls ca. eine Stunde. Immer mal wieder umrühren und wenn das Wasser verdampft oder verkocht ist, wieder etwas dazu geben – aber nicht zu viel!
  3. Das Blaukraut wird blau und nicht rot gegessen … das erreicht das Kraut aber nur, wenn es länger köchelt als das kurze Erwärmen.

Salzkartoffeln:

  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in mittelgroße Stücke.
  2. Die Kartoffeln nun im mittleren Topf mit Wasser bedecken und das Wasser zum Kochen bringen.
  3. Wenn das Wasser kocht, auf 3/4 der Hitze zurückschalten und mit einer größeren Menge Salz weich kochen lassen. Die Dauer hängt hier von den Karoffeln ab, sollte aber ca. 30 Minuten betragen meistens.
  4. Die Kartoffeln abschütten, wenn sie weich sind – fertig!

Ja, so kochen wir das eben und es ist echt lecker … allein schon der Duft! Mhhhh…! Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser zusammen, obwohl es erst wenige Tage her ist! 🙂

Lasst es euch schmecken!

6 Kommentare

  1. Hmm, danke liebe Eva für das tolle Rezept!
    Das sieht wirklich lecker aus.
    Ich berichte dir dann davon, wenn ich es nachgekocht habe.

    Liebste Grüße,
    Annette

    1. Liebe Annette,

      gerne doch! Bin schon gespannt, ob und wie es dir schmeckt! 😉

      <3-lichst eVa

  2. Die sind bestimmt ganz lecker. ..lg Ursula

    1. Liebe Ursula,

      ja, sie sind wirklich ganz lecker! Ich liebe sie total!

      <3-lichst eVa

  3. Die sehen ja super lecker aus, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen.Ich werde sie in der nächsten Zeit mal ausprobieren und hoffe sie gelingen mir.
    LG Heiko

    1. Lieber Heiko,

      mach das! Bin schon gespannt, ob sie dir gelingen und wie sie dir schmecken!

      <3-lichst eVa

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