Dienstag, 27. Januar 2015

Morgens kräht der Hahn

Seit Weihnachten haben wir einen neuen Nachbarn. Einen Hahn!
Das Goldstück hat bislang schön brav drei Häuser weiter im eigenen zu Hause gekräht. Aber neuerdings hat er die Angewohnheit, gleich morgens wenn er und seine Mädels ins Freie dürfen, schnurstracks zu uns zu laufen und ordentlich Radau zu machen.
Dann läuft er ein mal um unser Haus und an jeder Ecke kräht er ausgiebig.
Heute war er etwas später dran. Entweder war Frauchen später dran oder der Schnee war ihm nicht so geheuer. Aber als er dann doch um 9 Uhr krakelte klang es noch näher als sonst.
Also zog ich im Wohnzimmer den Vorhang auf um zu sehen was er jetzt schon wieder macht. Und wisst ihr was?
Da stand er dreist auf meiner Treppenstufe vor der Terrassentüre und krähte mich an! Und dann hatte er auch noch den Mut, nachdem ich vor der Türe “ Kusch Kusch“ gerufen habe, an die Glasscheibe zu picken.
So ein Frechdachs!
Leider war ich so Überrumpelung, dass ich ihn erst mal verscheucht habe, anstatt für euch ein Foto zu schießen.
Jetzt bin ich nur am überlegen, ob ich die Türe problemlos zum Lüften öffnen kann. Nicht dass das Federtier noch rein kommt. Darauf hätte ich jetzt nicht so große Lust.
Vor allem machen mir die großen Krallen und der Schnabel doch ein wenig Angst. Da bin ich nicht so mutig wie mein kleiner-großer Neffe, der die Hühner und den Hahn mit der Hand füttert. Kann halt nicht jeder ein Draufgänger sein! 😉

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