Freitag, 9. Januar 2015

Seltsames Weihnachten, Schnee und ganz viel bäh!

Manchmal kann man noch so planen und trotzdem geht alles irgendwie schief. So wie dieses Weihnachten.

Am Samstag vor Weihnachten hat mein größerer Neffe sich einen Magen-Darm-Virus (DANKE! an die lieben KiTa-Kind-Eltern, die ihr kleines, sich übergebendes Kind dort hingebracht haben!) eingefangen und wie es eben so ist, haben natürlich gleich mal die Eltern es sich auch eingefangen. Zuerst ging es am Montag meiner Schwägerin schlecht und dann hatten wir den Kleinen den ganzen Tag zusammen mit meiner Schwiegermutter.  Denn der Papa konnte sich nicht alleine um die Mama und den armen, kleinen-großen, kranken Mann kümmern.

Und dann am Dienstag, den 23. Dezember, hatte sich natürlich auch die Oma und der Papa angesteckt. Und der Opa (mütterlicherseits) auch mal gleich noch dazu!

Getreu dem Motto ein Übel kommt selten allein, ging dann natürlich erstmal alles schief. Fragen tauchten auf: wer kommt jetzt überhaupt zu Weihnachten? Für wie viele Leute sollen wir decken? Und überhaupt, wie viel werden die Leute essen, wenn es ihnen nicht gut geht?

Der nächste böse Stolperstein war, das natürlich die gesunden sich nicht anstecken wollten. Also haben wir dann erst mal am 23. gar nichts mehr gemacht, obwohl wir da ja eigentlich den Tisch und alles vorbereiten wollten! Am 24., also an Weihnachten direkt, haben wir dann eine Abfrage gestartet, wer alles kommt und wer nicht. Bis auf meine Eltern, die selbstständig sind und sich nicht (auf Grund der großen Schneemenge, die der Wetterfrosch angekündigt hat!) anstecken durften, sind dann sogar alle gekommen. Auch der liebe Onkel aus Berlin!

Zu meinen Großeltern bin ich dann natürlich nicht mehr gegangen. Am Schluss habe ich den Virus auch und steck sie an, waren meine Gedankenzüge. In einem gewissen Alter steckt man so etwas doch nicht mehr so leicht weg und alleine kommen Sie dann auch nicht zurecht. Vor allem, habe ich in meinem vorigen Post ja auch erwähnt, dass es meinem Opa nicht so gut ging dieses Jahr! Da hat er so etwas nicht auch noch gebraucht!

Weihnachten verlief dann aber ansonsten (fast) wie geplant. Wir hatten zwar eine riesige, unförmige Putenbrust anstatt einem Putenrollbraten (wer nicht gleich vor Ort ordentlich kontrolliert, ist selbst schuld!). Aus der wir kurzer Hand selbst einen „Rolli“ gemacht haben! Der Schweine-Krustenbraten war so zart, dass er sich nicht schneiden ließ und in seine Einzelteile zerfiel. Sowie eine „Mous au schokolade“, die einfach nicht fest werden wollte (meine Schwägerin hat sich total geärgert, weil ihr das neue Rezept schon so komisch vorkam). Aber es hat dennoch alles sehr lecker geschmeckt und alles in allem war es ein schöner, harmonischer Weihnachtstag!

Meine Neffen haben sich über Ihre Geschenke vom Christkind gefreut. Der Kleine fand zwar mit seinen sechs Monaten das Geschenkpapier interessanter wie den Inhalt (Kleine Notiz: Nächstes Jahr für Louis nur Geschenkpapier einwickeln 😀 ). Und der Große wollte seine übrigen Geschenke nach der tollen Lego Dupo Eisenbahn keine anderen Geschenke mehr wirklich auspacken. Na klar, wenn die tolle Zuggeräusche macht und selbst fährt. Da würden wir uns mit 20 Monaten auch nur noch damit beschäftigen!

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir dann zu meinen Eltern gefahren und danach haben wir lang ersehnten Besuch von dem Cousin und seiner Frau meines Lebensgefährten aus NRW bekommen. Wir hatten uns schon seit ihrer Ankündigung so darauf gefreut. Da uns 600 Kilometer trennen sehen wir uns leider immer nur zwei oder drei Mal pro Jahr!

Und genau da … ja genau … da schlug der böse KiTa-Virus auch bei mir zu! Ich hab zwischen dem ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag so gut wie nicht das Gäste-WC verlassen. Unser Besuch hat dann die Weihnachtsbesuche bei Oma und Tante alleine absolviert und ich konnte die gemeinsamen Tage nicht wirklich genießen und habe die meiste Zeit das Bett gehütet. Immer in der Hoffnung, dass die beiden sich (da nur ein kurzer Boxenstopp vor dem eigentlichen Snowboard-Urlaub) nicht auch angesteckt haben. Auf einer Piste, mit nur gelegentlichen, öffentlichen (bähhhh!) Toiletten wäre das kein Zuckerschlecken gewesen. Aber nach den letzten Berichten vor ein paar Tagen war alles ok und sie sind Standhaft beblieben! 🙂

Ach ja, und dann kam ja noch der Schnee. Pünktlich zum zweiten Weihnachtstag kam der vom Wetterfrosch versprochene Schnee. Und dann sind wir in einer weißen Pracht bis Silvester untergegangen. Eine kaputte Schneeschaufel (die blöden Dinger halten einfach keinen Dauerbetrieb aus!), ganz viel anstrengendes Schaufeln, usw. sind wir dann aber auch schön und besinnlich mit Disney-Filmen und einem kleinen Feuerwerk nur zu zweit ins neue Jahr 2015 sicher und entspannt gerutscht!

P.S.: Sorry, für den doch schon wieder etwas späten Bericht…. Und euch allen noch ein gutes, neues Jahr!

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