Montag, 13. Oktober 2014

HaPPiNeSS iS HoMeMaDe

Getreu dem Motto „Happiness is homemade“ ist der Wunsch nach selbst genähten Vorhängen für unsere Küche kurz vor letztem Weihnachten entstanden.

Da ich keine Nähmaschine hatte, äußerte ich den Wunsch danach. Und siehe da! Das Christkindl hatte es erhört und unter dem bunt geschmücktem Weihnachtsbaum stand schön verpackt eine nigelnagelneue Nähmaschine.

Gleich nach Weihnachten bestellte ich mir bei buttinette die ersten Nähzutaten sowie einen äußerst schicken Stoff mit Röschen-Designe für meine Küchenvorhänge.

Im neuen Jahr starte ich dann also durch! Maße genommen, überlegt  und wieder verworfen. Neu geplant und so weiter. Irgendwann hatte ich mich dann festgelegt und begann zu nähen. Wenn ich ehrlich bin, eher planlos als als wie ein Profi. Den ersten Vorhang habe ich dann auch recht schnell zusammengeschustert. Es fehlten dann nur noch die Schlaufen zum Aufhängen.

Und dabei ist es jetzt bis heute geblieben! 🙂

Irgendwie verlor ich die Lust am Vorhangnähen und die Nähmaschine geriet vorerst in Vergessenheit. Wie ein Mahnmal stand sie nun in meinem „Atelier“ und erinnerte mich immer wieder an die doofen Vorhänge. Irgendwann dann habe ich (ich hatte ja noch mehr Stoff, wie nur den für die Vorhänge bestellt) dann angefangen kleine Kissen zu nähen. Da kam die Lust wieder zurück! Und  es folgte ein Kissen nach dem nächsten! Von da  an ging es steil bergauf, bis mein tolles Geschenk vom Christkindl in meinem Sommerurlaub beschloss mich zu boykottieren. Das Ding wollte einfach nicht mehr g’scheid funktionieren. Meine  Mutter, alteingesessene Näherin, meinte dann nur, dass die Unterfadenspannung nicht passt. So, wir probierten stundenlang mit der Nähmaschine rum. Aber es half alles nichts! Irgendwie war sie kaputt!

Also musste eine Neue her. Da ich aber nicht wieder so ein Einsteiger 0-8-15-Ding wollte und ich in diversen Nähvideos die tollsten Maschinen sah, hatte ich ein spezielles Model im Auge. Mein Wunsch war nämlich eine Computergesteuerte von Brother. Der Preis hingegen gefiel mir erst mal nicht so. Geknickt wie ich war, hat mein supertoller Lebensgefährte dann gegoogelt (sein Lieblingsmotto, wenn ich was nicht wusste oder fand: „Google ist dein Freund! Such danach!“) und mir eine neue Nähmaschine gesucht.

Das Modell sagte mir so nichts.  Noch nie gehört, aber Herstellervideos, Beschreibung und Preis-Leistung sahen gut aus. Einige Rezessionen auf Amazon dagegen nicht. Ich habe mein Glück trotzdem versucht und ich muss sagen, ich weiß nicht was die alle haben auf Amazon! Meine, Achtung jetzt kommt’s!, CARINA Professional mit Computersteuerung, Start/Stopp-Taste und Nadelsenkknöpfchen (das hat die von meine Mutter und das fand ich schon als Kind so supertoll) funktioniert einwandfrei!

Ich liiiiiiiiiieeeeeebe sie! Bis auf ein Mal (da war ich aber selber schuld) hat sie mich noch nie im Stich gelassen.

Seitdem mache ich alles mögliche, sogar Jersey. Das konnte meine alte Maschine nicht. Da sah das Ergebnis trotz elastischen Stich mehr als schlecht aus.

Mein Lieblingsstück ist ein kleiner Babybody mit Affchen. 🙂 Der liegt jetzt im Schrank und wartetet darauf, dass er bald mal getragen werden kann. (Das Babylein dafür fehlt derzeit noch und meinem kleinen Neffen passt das gute Stück schon nicht mehr! Er hat beschlossen ein Riese zu sein und ist aus der Größe 56 schneller raus gewachsen wie sein Brüderlein) Dazu habe ich noch kleine Schühchen genäht. Eine passende Hose folgt noch. Ich warte noch auf die neueste Stofflieferung und dann ist das neue Outfitt komplett.

Stoff: 

Baumwolljersey Affen braun,

Baumwoll-Jersey natur,

Nappaleder-Imitat, rotbraun
Bündchenware: 

dunkelbraunSchnitt:
Der Body ist aus der Ottobre Herbst/Winter 2014 und
die Schüchen sind ein Freebook: „Tippy Toes“ von amliebstensorgenfrei.de

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